Gelsenkirchen

Schalke – Leverkusen: So emotional lief der Bergbau-Abschied

Beim Spiel zwischen Schalke und Leverkusen stand der Bergbau-Abschied im Vordergrund.
Beim Spiel zwischen Schalke und Leverkusen stand der Bergbau-Abschied im Vordergrund.
Foto: dpa

Gelsenkirchen. Vor dem Spiel zwischen dem FC Schalke und Bayer Leverkusen wurde es in der Arena besonders emotional.

Schalke verabschiedete sich mit einem großen Rahmenprogramm vom Steinkohle-Bergbau.

So lief der Bergbau-Abschied auf Schalke

Gegen 18.15 Uhr wurde es plötzlich dunkel in der Arena. Auf dem Videowürfel erstrahlten bewegende Fotografien, die an den Bergbau im Ruhrgebiet erinnerten.

Dann kam es zu einer emotionalen Geste: Ruhrkohle-AG-Vorstandsboss Peter Schrimpf übergab ein Grubenlicht an Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies.

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Anschließend sang der Ruhrkohle-Chor das Steigerlied, und die Mannschaften von Schalke und Leverkusen betraten das Feld. Der eine oder andere Zuschauer auf Schalke konnte sich manch eine Träne dabei nicht verdrücken.

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Die Nordkurve präsentierte zudem eine aufwendige Choreo. Die Fans zogen riesige Transparente über die gesamte Nordkurve. Diese Transparente zeigten eine Lore, einen Stollen sowie Bergarbeiter. Eingerahmt wurde die starke Choreografie in ein blau-weißes Fahnenmeer.

Bergbau-Abschied war omnipräsent

Auch nachdem das Spiel angepfiffen wurde, blieb der Bergbau in der Arena allgegenwärtig. Die Werbungen im Stadion waren weitgehend an den Steinkohle-Bergbau angelehnt. Zudem trugen die Spieler des FC Schalke gegen Leverkusen Trikots mit Motiven verschiedener Zechen. Dafür erhielt Schalke eine Sondergenehmigung der DFL.

Schon vor der Zeremonie unmittelbar vor Anpfiff gab es auf Schalke ein großes Rahmenprogramm. Um 14.30 Uhr gab es ein Spiel der Traditionsmannschaften von Schalke und Leverkusen. Bei Schalke waren unter anderem Martin Max, Gerald Asamoah und Mike Büskens dabei. Bei Leverkusen spielten Ulf Kirsten, Erik Meijer und Carsten Ramelow mit.

Anschließend gab es eine Partie zwischen den Teams der beiden letzten NRW-Steinkohle-Bergwerke Ibbenbühren und Prosper-Haniel.

 
 

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