Schalke 04 und Borussia Dortmund einig gegen Rechts

Max Lazar
BVB-Kapitän Mats Hummels und Klaas-Jan Huntelaar.
BVB-Kapitän Mats Hummels und Klaas-Jan Huntelaar.
Foto: imago
Borussia Dortmund unterstützt die Aktion des FC Schalke 04, der sich in der Flüchtlingsdebatte mit der Aktion "#stehtauf" klar positioniert hat.

Gelsenkirchen/Dortmund. Mit der Aktion „#steht­auf“ hat Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 ein Zeichen gesetzt, das auch beim Revier-Rivalen Borussia Dortmund Unterstützung findet. Zu einem Videoclip, den die Schalker in Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsdebatte veröffentlichten, meldeten sich die Borussen via Twitter und ließen wissen: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.

In diesem Clip ergreift Ex-Spieler und Publikumsliebling Gerald Asamoah das Wort und versetzt sich in die schwere Lage der Flüchtlinge. „Diese Menschen sitzen in einem Heim. Um sie herum stehen 1000 Leute und wollen an sie heran“, so Asamoah. Er fordert: „Wenn alle Leute Zivilcourage zeigen, wenn sie darüber reden und sagen: ‘So geht es nicht!’ Dann erreicht man sehr viel.“ Gemeinsam mit dem aktuellen Profikader der Königsblauen und dem ehemaligen Spieler Hans Sarpei untermauert Asamoah die Haltung. Auf den Tribünen des alten Parkstadions erheben sich Spieler, Trainer und Vorstände zum Slogan: „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“.

Anschließend ruft Asamoah im Namen des Klubs: „Steht auf, wenn ihr Menschen seid“.