Gelsenkirchen

Schalke 04: Sebastian Rudy mit Kritik an den Fans

Schalke-Profi Sebastian Rudy kritisiert die Fans.
Schalke-Profi Sebastian Rudy kritisiert die Fans.
Foto: firo/Der Westen

Gelsenkirchen. Die Fans von Schalke 04 haben es in dieser Saison alles andere als leicht, die Knappen kämpfen gegen Abstieg.

Infolge der schlechten Saison entschied Manager Christian Heidel, Schalke 04 zu verlassen, für ihn kam Jochen Schneider. Nach der 0:7-Blamage gegen Manchester City in der Champions-League entließen die Königsblauen vor rund einer Woche dann Trainer Domenico Tedesco. Huub Stevens und Mike Büskens übernehmen bis zum Ende der Spielzeit.

Gegen RB Leipzig verlor Schalke 04 am Samstag dennoch (0:1). Die Gelsenkirchener liegen nur noch auf Platz 15 der Tabelle und haben mit 23 Zählern nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den derzeit der VfB Stuttgart belegt.

FC Schalke 04: Sebastian Rudy kritisiert Fans

Die Fans sind sauer – und lassen das die Mannschaft auch spüren. Einer, der das nicht nachvollziehen kann, ist Schalke-Profi Sebastian Rudy.

Der 29-Jährige stand gegen Leipzig eine Stunde lang auf dem Platz. Als er ausgewechselt wurde, pfiffen ihn die Fans aus. Vor Anpfiff das gleiche. “Es ist nicht schön, keine Frage. Wenn wir aus dem Tabellenkeller herauskommen wollen, brauchen wir jeden einzelnen Fan zur Unterstützung“, sagte Rudy nach dem Spiel.

Er finde es schade, dass die Anhänger so agieren. Er erklärt weiter: „Ich wünsche mir das anders. Ich wünsche mir, dass egal was ist, sie unseren Rücken stärken.“

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Sebastian Rudy fordert mehr Unterstützug von Schalke-Fans

In der schwierigen Zeit zähle nämlich vor allem eins: Zusammenhalt. Und die Unterstützung der Fans fehle momentan. „Wenn die Fans so reagieren, dann fehlen ein paar Prozent.“

Sebastian Rudy sieht aber auch, dass die Leistung der Mannschaft auf Schalke zu wünschen übrig lässt: „Klar, wir haben in letzter Zeit keinen guten Fußball gezeigt. Aber ich denke, dass man in guten wie in schlechten Zeiten zueinander stehen sollte.“ Dabei vergleicht er die Beziehung zwischen Verein und Fans mit einer Ehe.

Von den Fans fordert er: „Ich denke, dass die Fans die Mannschaft immer nach vorne peitschen müssen, egal, was gerade ist. Klar müssen sie die Impulse von uns spüren, das ist selbstverständlich. Aber ich denke nicht, dass wir uns hängen lassen, sondern alles geben. Es wäre wünschenswert, wenn sie in Zukunft voll hinter uns stehen.“

 
 

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