Gelsenkirchen

Schalke 04: Nach Rudy-Eklat – Christian Heidel macht Ex-Bayern-Profi eine klare Ansage

Schalke-Manager Christian Heidel attackiert Sebastian Rudy.
Schalke-Manager Christian Heidel attackiert Sebastian Rudy.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Es war die Höchststrafe, die Sebastian Rudy vom FC Schalke 04 am Samstagabend beim Spiel gegen die Bayern von seinem Trainer Domenico Tedesco erhielt: Er stand in der Startelf, doch nach nur 33 Minuten war wieder Schluss für den 28-Jährigen, der Schalke-Coach nahm ihn vom Platz – und das auch noch gegen seinen Ex-Verein. Eine Ohrfeige.

Rudy war nach der Auswechslung stinksauer, verweigerte Tedesco den Handschlag, als Mascarell für ihn ins Spiel geschickt wurde. Schalke-Manager Christian Heidel kritisiert das Verhalten des Nationalspielers und stellt sich auf die Seite des Trainers. Für Rudy findet er klare Worte. Er sagt: „Der Junge ist nicht 18, sondern 28 und Profi. Da muss er durch. Er muss einfach besseren Fußball spielen.“

FC Schalke 04: Das sagt Domenico Tedesco zur Causa Rudy

Zuvor hatte Tedesco bereits erklärt, weshalb er Rudy zu solch einem frühen Zeitpunkt des Schalker Spiels ausgewechselt hatte. Über seine drastische Maßnahme sagte der 33-Jährige: „Wir wollten einen aggressiveren Sechser und deshalb Mascarell auf dem Platz haben, das war dann am Ende der Ausschlag. Heißt im Klartext: Der 28-Jährige hat nicht genug Biss gezeigt. Mehr dazu kannst du hier nachlesen>>>

Im Sommer 2018 hatte der FC Schalke 04 Sebastian Rudy für 16,5 Millionen vom FC Bayern München geholt und dabei Medienberichten zufolge auch RB Leipzig im Poker ausgestochen.

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Seitdem konnte er sich bei den Königsblauen jedoch noch nicht durchsetzen, absolvierte nur zwölf Pflichtspiele. Sein Verhältnis zu Tedesco gilt als schwierig. TV-Experte Lothar Matthäus bei „Sky“: „Rudy und Tedesco, das hat von Anfang an nicht funktioniert.“

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Rudy und Tedesco: Schwieriges Verhältnis

Der Sky-Experte ist der Meinung, dass der Schalker Trainer im Spiel gegen die Bayern ebenso andere Spieler hätte vom Platz nehmen können – Rudy sei nicht der einzige gewesen, der schlecht spielte. Sebastian Rudy selbst hüllt sich – zumindest in der Öffentlichkeit – bisher in Schweigen.

Es ist wahrlich nicht der erste Clinch zwischen Tedesco und Rudy. Der gebürtige Schwabe hatte sich im November des letzten Jahres öffentlich beschwert, beim FC Schalke zu wenig Spielpraxis sammeln zu können.

Im Anschluss daran soll es aber zu einer Aussprache gekommen sein. „Basti ist für uns ein wichtiger Spieler und das wird er in den nächsten Wochen unter Beweis stellen, noch mehr als in den letzten Spielen“, beendete der 33-Jährige das Thema.

 
 

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