Gelsenkirchen

Schalke-Profi Benjamin Stambouli ist enttäuscht vom Höwedes-Abgang

So ein Bild wird es auf Schalke nicht mehr geben: Benedikt Höwedes (links) mit Benjamin Stambouli.
So ein Bild wird es auf Schalke nicht mehr geben: Benedikt Höwedes (links) mit Benjamin Stambouli.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Benjamin Stambouli hat im Interview mit dem Kicker über den Abgang von Benedikt Höwedes gesprochen. Höwedes ist im Sommer vom FC Schalke 04 zu Lokomotive Moskau gewechselt. Stambouli bedauert dies.

"Ich persönlich finde es sehr schade, dass Benedikt uns verlassen hat. Als ich 2016 aus Paris gekommen bin, hat speziell er mich sehr gut aufgenommen. Das werde ich ihm nie vergessen", erklärt Stambouli in dem Interview, "er war seit 2001 in diesem Verein, das ist eine wahnsinnig lange Zeit. In meinen Augen ist und bleibt er eine Schalke-Legende".

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Stambouli trägt seit 2016 das königsblaue Trikot. Eigentlich kam er als Sechser, mittlerweile kommt er unter Trainer Domenico Tedesco als Verteidiger zum Einsatz. "Vielleicht war diese Position in diesem System und mit diesem Trainer einfach perfekt für mich. Im Österreich-Trainingslager 2017 hatte ich ein Gespräch mit Domenico Tedesco, in dem er gesagt hat, dass er mich lieber in der Abwehrkette sehen würde", berichtet Stambouli.

Schalke-Profi Benjamin Stambouli lernt fleißig die deutsche Sprache

Der 28-jährige Franzose hat sich auch zu einem Führungsspieler entwickelt. Auch weil er fleißig die deutsche Sprache lernt. Warum? "Zunächst ist es von Vorteil, um mich mit all meinen Mitspielern bestmöglich zu verständigen, insbesondere auf dem Platz. Abgesehen davon ist es mir persönlich wichtig, mich mit der Sprache und Mentalität der Menschen zu beschäftigen, in deren Land ich aktuell lebe und arbeite. Ich empfinde es als meine Pflicht, mich entsprechend zu integrieren", meint Stambouli.

Für ihn gehöre zur Integration, sich mit Deutschland und den Deutschen intensiv zu beschäftigen, "um zu lernen und zu verstehen, wie die Leute ticken". Stambouli: "Es ist eine Frage des Respekts. Integration heißt in meinen Augen dabei nicht, seine Identität zu verändern oder sogar zu verlieren. Ich bin und bleibe Franzose und habe meine eigene Persönlichkeit, die so bleibt, wie sie ist." (las)

 
 

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