Gelsenkirchen

Basler ätzt böse gegen Schalke 04: „So ein Scheiß!“

Mario Basler teilte kräftig gegen Schalke 04 aus.
Mario Basler teilte kräftig gegen Schalke 04 aus.
Foto: imago sportfotodienst

Gelsenkirchen. Mario Basler hat zu einem bösen Rundumschlag gegen den FC Schalke 04 ausgeholt.

Der frühere Bundesligaspieler kritisierte Trainer Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel in Grund und Boden.

Basler ätzt gegen FC Schalke 04

Basler wurde im Gespräch mit „Sport Bild“ auf ein mittlerweile berühmtes Zitat von Tedesco angesprochen. Der Trainer des FC Schalke hatte nach dem 0:2 gegen Hertha gesagt: „Der Druck am Ball terminiert das kollektive Verhalten.“

Baslers Reaktion: „Schalke hat einen der höchsten Etats, und dann muss ich mir so einen Scheiß vom Trainer anhören.“

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Auch Heidel bekam sein Fett weg: „Die müssen jedes Jahr Champions League spielen. Aber Manager Heidel verpasst die Königsklasse im dritten Jahr voraussichtlich zum zweiten Mal und hat zig Millionen verbrannt.“

„Spieler müssen gleich Pampers kriegen“

Einmal in Rage, teilte Basler gleich gegen den gesamten modernen Fußball aus. Die heutige Spielergeneration ist für „Super Mario“ viel zu stark weichgespült: „Wenn du die Spieler heute ein bisschen kritisierst, müssen sie gleich Pampers kriegen, weil sie die Hosen sofort voll haben! Die sind nicht kritikfähig und schleimen dann irgendeinen Mist auf Facebook oder Instagram.“

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Basler weiter: „Du darfst sie nicht mehr hart anpacken, die sind alle weichgespült! Wenn da mal ein kleiner Gegenwind kommt, musst du Angst haben, dass sie gleich eine Lungenentzündung bekommen. Das ärgert mich!“

„Die Fans werden gemolken!“

Außerdem gehe es im modernen Fußball viel zu sehr um die große Kohle, findet Basler: „Die Fans werden gemolken! Sie sollen Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots kaufen, die hohen Eintrittspreise zahlen und dann schön brav im Stadion singen. Aber die Spieler bekommen sie unter der Woche nicht mehr zu Gesicht, weil die abgeschottet werden.“

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Basler erklärt: „Wir hatten früher jeden Tag Kontakt zu den Fans, haben Fotos gemacht und Autogramme gegeben. Heute fahren die Herren in die Tiefgarage und hauen ohne anzuhalten auch wieder ab. Die Spieler sollten mal wieder Kontakt zu den Fans suchen, ab und zu auch mal in einer Kneipe ein Bierchen trinken. Nicht immer nur Kamillentee. Aber was machen sie? Die fliegen zum Friseur nach London oder mit dem Privatjet nach Mallorca zum Tennisspielen.“

 
 

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