Gelsenkirchen

Schalke 04: Aussage von Sportvorstand Schneider zeigt, wie sehr S04 sparen muss

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Gelsenkirchen. Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider steht vor einer gigantischen Aufgabe. Er muss beim FC Schalke 04 Anspruch und Wirklichkeit wieder zueinander bringen. Die vergangene Saison endete für Schalke mit einem katastrophalen 14.Platz. So schlecht war Schalke in den vergangenen 25 Jahren sonst nur einziges Mal.

Hinzu kommt, dass in den vergangenen Jahren viel Geld in teure Flops investiert wurde. Da wäre Rekordtransfer Breel Embolo, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wird und natürlich Sebastian Rudy, der vergangene Saison nie so wirklich auf Schalke ankam. Weitere Namen in dieser Liste sind Johannes Geis oder Yevhen Konoplyanka.

Schalke 04 muss sparen

Für Schneider bedeutet das, dass die teuren Transfers der vergangenen Jahre wohl erst einmal Vergangenheit sind. Gerade ohne eine Teilnahme an europäischen Wettbewerben wird Schalke sparen müssen. Das machte nun auch eine Aussage von Schneider klar, die er im Gespräch mit der „WAZ“ machte.

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Darin ging es um eine mögliche Verpflichtung von Stürmer Max Kruse. Der Torjäger hat bereits verkündet, dass er Werder Bremen verlassen wird. Einen wie Kruse könnte Schalke gut gebrauchen. Er bereitete vergangene Saison elf Tore vor und traf selbst elf Mal.

Verpflichtung von Max Kruse „Nicht realisierbar“

„Max Kruse ist ein toller Spieler“, sagt auch Schneider: „Das ist einer, der Begegnungen nahezu alleine entscheiden und seine Nebenleute perfekt in Szene setzen kann.“

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Allerdings stellt der Schalker Sportdirektor auch klar: „So eine Verpflichtung ist für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar.“ Dabei wäre Kruse sogar ablösefrei zu haben. Aber offenbar ist das Gehalt des Torjägers für Schalke aktuell nicht zu stemmen.

Das komplette Interview mit Jochen Schneider kannst du bei der WAZ lesen

 
 

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