Raúl fühlt sich bei Schalke "zu Hause"

Raúl bleibt dem FC Schalke erhalten. Foto: Bongarts/Getty
Raúl bleibt dem FC Schalke erhalten. Foto: Bongarts/Getty
Die Ungewissheit ist Klarheit gewichen: Raúl bleibt Schalke treu. Der Spanier betonte am Rande der Partie in Mainz, dass er sich rundum wohl fühle - und dass das Verhältnis zu Trainer Ralf Rangnick völlig intakt sei.

Mainz. Und er kann doch sprechen. Raul hat sich zu Wort gemeldet, aus Schalker Sicht: endlich. Jetzt wissen die Verantwortlichen hochoffiziell, dass der spanische Star nicht plant, den Verein zu verlassen. Nach einem klärenden Gespräch mit Manager Horst Heldt und Rauls Berater Gines Carvajal erklärte der 34-Jährige noch vor dem Spiel in Mainz, dass er sich auf Schalke „wie zu Hause“ fühle, und dass er seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag „definitiv erfüllen“ werde.

Raul nannte emotionale und private Gründe für seine Entscheidung. „Die Zuneigung, die mir die Fans von Schalke entgegenbringen, ist außergewöhnlich, man hat mir tonnenweise Sachen geschenkt“, sagte er und betonte: „Meine Frau und meine Kinder sind komplett in das Leben in Deutschland integriert, und ich bin stolz darauf, in der Bundesliga zu spielen. Es gibt Fotos von meinem Leben auf Schalke, die jetzt schon zu den besten meiner Profi-Karriere gehören – und das nach nur einem Jahr.“

Die Schalker, die es sicher nicht verhindert hätten, wenn Raul hätte wechseln wollen, haben nun wieder Planungssicherheit. „Diese Klarheit war wichtig, weil wir das Thema nun abschließen können“, erklärte Manager Horst Heldt, und auch Trainer Ralf Rangnick sagte: „Es ist wichtig, dass die Spekulationen aufhören.“ Noch am Sonntagmorgen hatten Rangnick und Raul ein klärendes Gespräch geführt, in dem sie vereinbarten, sich künftig häufiger auszutauschen. Auch Raul entschärfte dieses Reizthema. Sein Verhältnis zu Trainer Ralf Rangnick sei „gut, korrekt und professionell, so wie es zwischen einem Trainer und einem Spieler sein soll. Es gibt keine Probleme.“

Die Spekulationen, die sich aus seinem Fehlen beim 0:2 in der Europa-League-Qualifikation in Helsinki ergaben, könne er verstehen, sagte Raul. Hätte er gespielt, wäre er bis zur Winterpause für andere Europacupteilnehmer gesperrt gewesen – das wurde zwangsläufig als ein deutliches Indiz für einen geplanten Transfer gewertet. Mit Verspätung bestätigte aber nun Raul die Version von Rangnick: „Ich hatte mit dem Trainer gesprochen, und wir hatten gemeinsam entschieden, dass ich eine Ruhepause einlege. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

 
 

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