Operation - Uchida entscheidet sich gegen Schalkes Rat

Verletzt: Atsuto Uchida vom FC Schalke 04.
Verletzt: Atsuto Uchida vom FC Schalke 04.
Foto: imago
Wegen anhaltender Patellasehnenprobleme lässt sich Schalkes Rechtsverteidiger Atsuto Uchida operieren. Darüber ist Manager Horst Heldt verärgert.

Gelsenkirchen.. Anfang der Woche veröffentlichte Schalke 04 über Twitter ein Foto, auf dem Atsuto Uchida und Roman Neustädter zu sehen sind. Der Japaner wurde im Sommerurlaub zum „Tourguide“ und führte seinen Teamkollegen Neustädter durch Tokio. Am Mittwoch gab der FC Schalke 04 auf seiner Homepage bekannt, warum sich Atsuto Uchida gerade in seinem Heimatland aufhält. Wegen anhaltender Patellasehnenprobleme hat sich der Rechtsverteidiger einer Operation unterzogen. Somit hat sich der 27-Jährige gegen den Rat der Schalker Ärzte entschieden. „Wir waren davon überzeugt, dass es sinnvoller ist, die Verletzung konservativ zu behandeln“, erklärt Schalkes Manager Horst Heldt.

Uchida verpasst das Schalker Sommertrainingslager in Velden

Diese Einschätzung habe auch Nationalmannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt geteilt, bei dem Uchida gleich mehrfach vorstellig wurde. „Aber der Spieler hat sich nun anders entschieden, er hat das Recht auf freie Arztwahl“, sagt Heldt und ergänzt: „Wir werden die ersten sechs Wochen Reha abwarten, die Uchida in Japan durchführen wird und erwarten ihn anschließend in Deutschland zurück.“

Das bedeutet, dass der japanische Nationalspieler frühestens Ende Juli zur Mannschaft stoßen wird und auf jeden Fall den Trainingsautakt am 28. Juni und das Sommertrainingslager vom 5. bis zum 15. Juli im österreichischen Velden verpassen wird. Schon zu Beginn der vergangenen Saison fehlte Uchida wegen Patellasehnenproblemen. In der Spielzeit 2014/15 lief er nur 19 Mal in der Bundesliga auf. Das letzte Spiel hat er am 10. März im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Real Madrid bestritten.

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