Gelsenkirchen

Nach „Schalke 04“-Coup: Bundesligist reagiert mit deutlicher Maßnahme

Michael Reschke (Technischer Direktor) und Jochen Schneider (Sportvorstand) vom FC Schalke 04.
Michael Reschke (Technischer Direktor) und Jochen Schneider (Sportvorstand) vom FC Schalke 04.
Foto: imago images / DeFodi

Gelsenkirchen. Im Rennen um Ozan Kabak stach der FC Schalke 04 namhafte Konkurrenten aus, unter anderem den FC Bayern München und den AC Mailand.

Für das 19-jährige Talent, das vom VfB Stuttgart kam, blätterten die Knappen Medienberichten zufolge 15 Millionen hin – so hoch war die Ausstiegsklausel. Sie galt für den Fall des Abstiegs der Schwaben in die zweite Bundesliga. Der FC Schalke 04 schlug am Ende zu.

FC Schalke 04: Nach Kabak-Coup – keine Klauseln mehr in Stuttgart

Damit so etwas nicht noch einmal passiert, greift Stuttgart zu drastischen Maßnahmen: Ab sofort soll es keine ligaabhängigen Klauseln mehr geben.

Sportdirektor Sven Mislintat erklärt: „Wir möchten nicht in die Situation kommen, dass jemand von einem Nicht-Aufstieg profitiert. Damit will ich in keiner Weise einem Spieler unterstellen, dass er sich absichtlich hängen lassen würde. Aber wir wollen solche Konstellationen in Zukunft unbedingt vermeiden.“

Zudem soll die Mannschaft nächstes Jahr nicht auseinanderfallen, falls der Verein den Wiederaufstieg nicht schafft.

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Ozan Kabak mit Megaaustiegsklausel im Vertrag auf Schalke?

„Wir möchten nicht in die Situation kommen, dass wir in einer sehr starken 2. Liga, selbst mit einer sehr guten Saison, vielleicht nicht aufsteigen und dann sehr viele Spieler gehen lassen müssen. Dass wir ohne Wahl stehen und verkaufen müssen. Wir möchten immer selbst agieren“, erklärt der 46-Jährige weiter.

Der VfB Stuttgart war als 16. in der Relegation abgestiegen, Union Berlin wird in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen.

Nach der Verpflichtung von Ozan Kabak gibt es Gerüchte, dass sich in dem Vertrag des Youngsters, der bis 2024 läuft, eine Mega-Ausstiegsklausel befinden soll. Laut „Kicker“ soll sie bei rund 50 Millionen Euro liegen. Mehr dazu hier>>> (cs)

 
 

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