Gelsenkirchen

Deshalb ist Schalkes Pokalspiel in Sandhausen für Max Meyer etwas besonderes

Max Meyer (l.) will mit Schalke ins DFB-Pokalfinale.
Max Meyer (l.) will mit Schalke ins DFB-Pokalfinale.
Foto: Bongarts/Getty Images
  • 2012 beim Schalker Pokalspiel gegen Sandhausen saß Max Meyer erstmals auf der S04-Bank
  • 2017 ist er Stammspieler und träumt vom Pokalfinale

Gelsenkirchen. Als die Schalker beim letzten Mal im DFB-Pokal auf den SV Sandhausen trafen, war Max Meyer schon dabei.

Am 30. Oktober 2012 war das, als die Königsblauen in der 2. Hauptrunde mit 3:0 gewannen. Meyer war erst seit einem Monat 17 Jahre alt, spielte in der Schalker A-Jugend bei Norbert Elgert und durfte zum ersten Mal bei den Profis auf der Ersatzbank sitzen.

Meyer damals ohne Einsatzminuten

„Ich war übertrieben nervös. Bei einem Spiel in der Arena dabei sein zu dürfen, war eine Riesenehre“, sagt Meyer im Interview mit DFB.de.

Zum Einsatz kam der Mittelfeldspieler aber nicht, Schalke siegte durch die Tore von Ibrahim Afellay, Ciprian Marica und Klaas-Jan Huntelaar locker mit 3:0. Da konnte Trainer Huub Stevens auf einen Mann wie Meyer noch verzichten.

Nun im kleinen Hardtwaldstadion

Am Mittwochabend heißt der Gegner wieder SV Sandhausen, Austragungsort des Achtelfinals ist aber nicht die Veltins Arena auf Schalke, sondern das Hardtwaldstadion in Sandhausen.

Ein kleines Stadion, mitten im Wald gelegen, mit gerade mal 15.141 Plätzen - knapp 10.000 davon sind Stehplätze. Die Partie ist fast ausverkauft.

Meyer erwartet knifflige Aufgabe

Für Meyer, der nach Infekt wieder zur Verfügung steht, und die allermeisten seiner Schalker Mannschaftskollegen ist es der erste Auftritt in Sandhausen.

Der Nationalspieler stellt klar: „Unser Anspruch ist, eine Runde weiterzukommen. Da gibt es auch kein Wenn und Aber.“

Meyer erwartet gegen den Tabellensechsten der 2. Bundesliga aber durchaus eine knifflige Aufgabe. „Trotz einer intensiven Vorbereitung wissen wir nicht zu 100 Prozent, was auf uns zukommt.“

Meyer will nach Berlin

Das Spiel in Sandhausen soll natürlich nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Berlin sein. Am 27. Mai wird im Olympiastadion das Finale ausgetragen, bei dem Meyer unbedingt sein möchte.

Zweimal hat der 21-Jährige schon Finalatmosphäre geschnuppert - allerdings nur als Zuschauer.

„Atmosphäre im Olympiastadion riesig“

Im vergangenen Jahr sah er den 4:3-Sieg der Bayern gegen Dortmund im Stadion, vor drei Jahren die gleiche Paarung. „Das ist eine Riesenatmosphäre im Olympiastadion, die Fans der einen Mannschaft auf der einen Seite, die eigenen Fans auf der anderen. Und man kann einen Titel gewinnen.“

Ein Titel, der Schalke über Berlin auf jeden Fall nach Europa führen würde. Der Sieger des DFB-Pokals ist für die Europa League gesetzt.

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