Mesut Özil: Wieder Foto-Ärger! Ex-S04-Star lässt sich mit DIESEM deutschen Politiker ablichten

Mesut Özil ließ sich nach dem Europa-League-Spiel mit Fenerbahce mit einem deutschen Politiker ablichten.
Mesut Özil ließ sich nach dem Europa-League-Spiel mit Fenerbahce mit einem deutschen Politiker ablichten.
Foto: imago images (Montage DER WESTEN)

Am Donnerstagabend war Mesut Özil mit Fenerbahce Istanbul in der Europa League bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Der Ex-S04-Star traf dabei zur führen Führung für die Türken. Am Ende ging die Partei 1:1 aus.

Ein Tag später sorgte Mesut Özil jetzt für Aufregung, weil er sich mit einem deutschen Politiker ablichten ließ.

Mesut Özil: Wieder Foto-Ärger!

Der Weltmeister von 2014 erklärte auf Twitter, wen er bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September seine Stimme geben wird. Er werde die Partei Team Todenhöfer wählen, die vom Bestsellerautor und Friedensaktivisten Jürgen Todenhöfer gegründet worden war.

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Das ist Mesut Özil

  • Geboren am 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen
  • 2005 wechselte er von RW Essen in die Jugend von Schalke 04
  • Schalker verließ er 2008 für 5 Mio Euro in Richtung Bremen
  • 2010 schlug Real Madrid für 18 Mio zu, ehe er 2013 für 47 Mio zu Arsenal ging
  • 2018 trat er wegen Kritik an einem Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus der Nationalmannschaft zurück
  • Im Januar 2021 wechselte er von London zu Fenerbahce Istanbul

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„Mein Treffen mit Deutschlands mutigstem Politiker Jürgen Todenhöfer. Als ich vor drei Jahren bei der Fußball-WM eine schwere Zeit durchmachte, stand er hinter mir und nun stehe ich hinter ihm. Am 26. September werde ich Team Todenhöfer wählen“, schreibt der Fußball-Star.

Wenige Zeit später reagierte der Politiker und schrieb bei Twitter, dass er und Özil ein gemeinsames Buch planen. „Es wird eine Überraschung.“

Mesut Özil lässt sich mit ihm abblitzen

Todenhöfer gehörte als Christdemokrat von 1972 bis 1990 dem Bundestag an, war aber im vergangenen Jahr aus der CDU ausgetreten.

Für viele gilt der 80-Jährige als radikaler Verschwörungstheoretiker. Ihm wurde von verschiedenen Seiten in der Vergangenheit immer wieder Antisemitismus und eine Nähe zu Islamisten vorgeworfen.

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Rückblick: Bereits 2018 geriet Özil wegen eines Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kritik. Daraufhin trat er nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus der DFB-Elf aus der Nationalmannschaft zurück. Seit Januar 2021 steht er bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag.

Die Reaktionen unter dem Foto zeigen, was viele Deutsche von Todenhöfer halten. „War ja klar, dass er einen Erdogan-Fan unterstützt. Özil und Todenhöfer – doppelte Schande!“, schreibt Journalist und Nah-Ost-Experte Tobias Huch unter dem Tweet.

Wir haben weitere Reaktionen zusammengefasst:

  • „Junge, du bist so lost.“
  • „Ich liebe dich als Fußballer, aber dein politisches Gespür (Erdogan, Todenhöfer) ist unterirdisch bzw. de facto nicht vorhanden.“
  • „Todenhöfer ist kein vertrauenswürdiger Politiker. Hier für ihn aufzurufen, halte ich nicht für richtig.“
  • „Mesut, du stehst echt oft neben komischen Typen.“
  • „Traurig. Du warst mal der Held meines Sohnes.“