Mesut Özil legt sich mit anderem Verein an – und hat durchschlagenden Erfolg

Mesut Özil liefert sich ein Duell mit einem anderen Verein.
Mesut Özil liefert sich ein Duell mit einem anderen Verein.
Foto: imago images / PA Images

London. Auf dem Platz spielt Mesut Özil aktuell keine Rolle mehr, in den sozialen Netzwerken ist er dafür umso aktiver.

Nun erlaubt sich Mesut Özil dort einen Spaß mit einem seiner größten Rivalen – und kann so immerhin ein persönliches Erfolgserlebnis feiern.

Mesut Özil übertrumpft Chelsea London um Längen

London ist nicht irgendeine Stadt, wenn es um Fußball geht. Nein, Englands Hauptstadt hat gleich mehrere international renommierte Klubs, zu denen neben Özils Arsenal London auch Tottenham Hotspurs und Chelsea London gehören.

Die Diskussionen darum, welchem Verein denn nun die Stadt gehört, werden wohl noch solange dauern, wie es London und betreffende Klubs geben wird. In dieser Frage legt sich der Arsenal-Kicker Özil nun mit Chelsea an.

Was war passiert? Der Twitteraccount von Chelsea London hatte einen Beitrag gepostet, in dem es „London is blue“ heißt, „also London ist blau“ in Anlehnung an die Vereinsfarben der „Blues“. Dazu findet sich der Verweis „Offical sources stated that is true“.

Chelsea bedient sich in dem Tweet einem Internetphänomen, welches auf Donald Trump und die Wahlen in den USA zurückzuführen ist. Twitter hatte Trumps Tweets konsequent mit Hinweisen markiert, dass seine Äußerungen falsch und irreführend sein.

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Daraus entwickelte sich der Trend, eigene (ironische) Tweets gleich selbst mit diesem Hinweis zu posten. Oder im Fall von Chelsea eben zu behaupten, dass man definitiv im Recht sei. Das Problem für die „Blues“: Özil konterte.

Wenig später veröffentlichte der Weltmeister von 2014 eine eigene Botschaft, in der es hieß „London is red“ mit demselben Hinweis, dass dies absolut richtig sei. Die Fans waren klar auf Seiten des Deutschen. Dessen Tweet wurde um ein vielfaches öfter gelikt als der von Chelsea.

Özil bleibt Arsenal treu

Eine Aktion die Özil einige Sympathien einspielen dürfte. Denn obwohl er eigentlich verkauft werden sollte und nicht mehr spielt, bekennt er sich zu dem Verein, für den er seit sieben Jahren spielt.

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Dass er sich in dieser schwierigen Situation professionell verhält, hatte zuletzt auch Teamkollege Bernd Leno bestätigt. „Natürlich ist das für ihn eine enttäuschende Situation, aber Mesut geht gut damit um und verhält sich absolut loyal“, erklärte der Torwart. (mh)

 
 

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