Gelsenkirchen

Ex-Schalke-Star Max Meyer: Wechsel schien perfekt – doch nun dementiert dieser Bundesligist die Berichte

Max Meyer wollte beim FC Schalke 04 nicht verlängern und sucht nun einen neuen Verein.
Max Meyer wollte beim FC Schalke 04 nicht verlängern und sucht nun einen neuen Verein.
Foto: imago/DeFodi

Gelsenkirchen. Die Suche schien für Max Meyer endlich vorbei zu sein. Doch der frühere Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 muss sich offenbar weiter nach einem neuen Verein umsehen.

Am Donnerstag hatte Sport1 berichtet, Max Meyer und 1899 Hoffenheim hätten sich zu Gesprächen getroffen. Ein perfekter Deal stehe demnach unmittelbar bevor.

Ex-Schalke-Profi Max Meyer doch nicht zu 1899 Hoffenheim

Schließlich unterhält Roger Wittmann, der Berater von Max Meyer, beste Kontakte zu 1899 Hoffenheim. Der Agent ist mit Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp befreundet und hatte den Kraichgauern in der Vergangenheit schon viele Spieler vermittelt, wie Luiz Gustavo, Roberto Firmino, Tim Wiese oder Kevin Kuranyi.

Doch die Hoffenheimer dementierten den bevorstehenden Wechsel. „Nix dran“, schrieb Sprecher Holger Kliem lakonisch.

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Max Meyer weiter auf Vereinssuche

Und so muss Max Meyer wohl weiter nach einem neuen Arbeitgeber suchen. Seit dem 1. Juli ist der 22-Jährige vereinslos. Seinen Vertrag beim FC Schalke 04 hatte er nicht verlängern wollen.

Die Causa Max Meyer

Der FC Schalke 04 hatte Max Meyer im Winter ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt. Vertragslaufzeit: vier Jahre. Jahresgehalt: 5,5 Millionen Euro. Max Meyer lehnte das Angebot ab. Berater Roger Wittmann trotzig: „Zwei Emails reichen nicht, um einen Schalker Jungen vom Verbleib zu überzeugen.“

In den abschließenden Spielen der Saison kommt Max Meyer beim FC Schalke 04 nicht mehr zum Einsatz. Der „Bild“ gibt er Ende April ein Interview, in dem er sich als Mobbingopfer darstellt. Am Tag darauf stellt Schalke den Mittelfeldspieler frei.

Trainer Domenico Tedesco: „Mein Eindruck war sehr lange Zeit, dass Max sich hier sehr wohl fühlt. Das war es auch, was er in persönlichen Gesprächen mit dem Trainerteam zum Ausdruck gebracht hat. Von seinen persönlichen Angriffen bin ich enttäuscht und kann sie nicht nachvollziehen. Weil sie einfach nicht stimmen.“

Der „Weltklasse-Spieler“ Max Meyer

Manager Christian Heidel erzählte im Fußball-Talk „Sky90“ von den Verhandlungen zwischen ihm und Berater Roger Wittmann: „Er hat zu mir fast wortwörtlich gesagt: ‚Christian, wir beide müssen erst einmal feststellen, ob wir von dem gleichen Spieler sprechen.‘ Da habe ich ihn gefragt, was das heißen würde. Dann sagt er: ‚Ich rede von dem Weltklasse-Spieler Max Meyer, der in jeder europäischen Spitzenmannschaft Stammspieler sein wird und aller Voraussicht nach zur Weltmeisterschaft nach Russland fährt. Wenn wir von dem gleichen Spieler sprechen, kannst du mir ein Angebot schicken. Sprechen wir von unterschiedlichen Spielern, brauchst du mir kein Angebot zu schicken.‘ Ich habe trotzdem ein Angebot geschickt – aber nicht für den Weltklasse-Fußballer Max Meyer, sondern für einen sehr, sehr guten Bundesliga-Spieler, der das Potenzial hat, noch besser zu werden. Aber schon bei diesem Gespräch hatte ich eine Ahnung, worauf das alles hinausläuft.“ (dhe)

 
 

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