Magath: „Ich freue mich für Raúl"

Freut sich für Raúl: Felix Magath.
Freut sich für Raúl: Felix Magath.
Schalke-Trainer Felix Magath lobte seine Mannschaft nach dem 3:1 gegen Tel Aviv - seine Spieler dachten schon an die nächste Aufgabe. Am Samstag geht's nach Frankfurt. „Wir müssen aggressiv zu Werke gehen", sagte Abwehrspieler Christoph Metzelder.

Gelsenkirchen.. Felix Magath (Trainer Schalke 04): „Ich bin froh, dass wir ein gutes Spiel zeigen konnten und dass wir spielerisch überzeugt haben. Heute hat man gesehen, dass wir unser Spiel immer besser entwickeln und Chancen kreieren. Ich freue mich für Raúl. Auch Christoph Metzelder hat einen guten Job gemacht. Ich hoffe, dass wir so weitermachen. Ich glaube, dass dieser Sieg mehr Sicherheit gibt - er ist aber keine Garantie, dass man auch in der Bundesliga gewinnt. Mit Jurado, Huntelaar, Raúl und dazu Farfan haben wir vier starke Offensivleute. Die gilt es in Szene zu setzen und nach hinten abzusichern. Und das wird immer besser."

Christoph Metzelder (Schalke 04): „In der Champions League sind das andere Abende als in der Bundesliga. Das beginnt bei der Vorbereitung, dann kommt zum Beispiel noch die Champions-League-Hymne - da kann es sein, dass man unbewusst noch ein paar Prozent Motivation und Konzentration drauflegt. Das Rückspiel in Tel Aviv wird kein Selbstläufer. Dort können wir aber einen großen Schritt Richtung Achtelfinale schaffen. Es gab schon einige Mannschaften, die in der Champions League gut gespielt, dafür aber den Absprung in der Bundesliga verpasst haben. Das Spiel in Frankfurt am Samstag wird ganz anders. Der Gegner weiß, wie wir heute gespielt haben. Wir müssen aggressiv zu Werke gehen. In Nürnberg haben wir nach dem Lissabon-Spiel nicht so dagegengehalten. Jose Manuel Jurado ist sehr ruhig. Er musste erst lernen, was Fußball in Deutschland bedeutet. Er kann unserem Spiel aber eine ganz andere Note geben."

Jermaine Jones (Schalke 04): „In der Champions League kommt uns zugute, dass die Gegner gut mitspielen. Die Mannschaft glaubt an sich, hat eine hohe Qualität. Dieses Selbstvertrauen müssen wir jetzt mit in die Bundesliga nehmen. Ich selbst war lange verletzt und brauche Spiele."

Christoph Moritz (Schalke 04): „Wir brauchen Zeit, um uns einzuspielen - und es ist abzusehen, dass wir uns immer besser finden. Jeder Sieg gibt Selbstvertrauen."

Eli Gutman (Trainer Hapoel Tel Aviv): „Olympique Lyon ist die beste Mannschaft in dieser Gruppe und wird den ersten Platz holen. Und ob dann Schalke oder Benfica Lissabon kommt - schauen wir mal, wer seine Punkte in Tel Aviv lässt."

 
 

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