Machtwort von Schalke-Boss Tönnies: Trainer-Diskussion ist keine Entschuldigung

Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04.
Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04.
Foto: firo
  • Chaos auf Schalke: Jetzt meldet sich S04-Boss Clemens Tönnies zu Wort.
  • Mannschaft, Trainer, Verantwortliche sollen gemeinsam am Erfolg arbeiten.
  • Dem Fernsehsender Sky wirft Tönnies "Respektlosigkeit" vor.

Gelsenkirchen.. Der FC Schalke kommt nicht zur Ruhe. Trainer André Breitenreiter musste sich vor laufender Sky-Kamera fragen lassen, ob sein Nachfolger mit Markus Weinziel schon gefunden sei. Anschließend verloren die Königsblauen beim FC Bayern. Dann nagelte Manager Horst Heldt gegen seinen Nachfolger Christian Heidel, der konterte.

Jetzt schaltet sich Schalke-Boss Clemens Tönnies ein und spricht ein Machtwort.

"Dass solche Themen erhebliche mediale Aufmerksamkeit generieren, versteht sich bei einem großen Club wie Schalke 04 von selbst. Ich erwarte jedoch, dass niemand von uns öffentliche Diskussionen als Vorwand nimmt, im Endspurt der Saison nicht den größtmöglichen Erfolg anzustreben. Mannschaft, Trainer, Verantwortliche müssen – wie es unsere Fans vorleben – in den verbleibenden vier Spielen alles dafür tun“, teilte Tönnies unserer Redaktion mit.

Und Tönnies nahm auch Stellung zum Sky-Interview mit André Breitenreiter: „Wir lassen uns keine Unruhe von außen andichten. Es war eine Respektlosigkeit von Sky, Andre Breitenreiter in einem Interview unmittelbar vor dem Spiel vermeintliche Fakten zu suggerieren, die es gar nicht gibt. Das haben wir Sky bereits in München deutlich vermittelt. Wir gehen davon aus, dass dies nicht noch einmal vorkommt. Ebenso beteiligen wir uns an keiner Trainerdiskussion, nur weil dies die Öffentlichkeit nun erwartet." (we)

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