Löw müsste Schalke-Torwart Fährmann beim nächsten Länderspiel eigentlich einladen

Seine Schalker Kollegen bedankten sich bei Fährmann nach dem 1:0 in Stuttgart.
Seine Schalker Kollegen bedankten sich bei Fährmann nach dem 1:0 in Stuttgart.
Foto: imago
Vor den Augen Joachim Löws lieferte Schalke-Torwart Ralf Fährmann eine Glanzleistung ab. Der Schlussmann hätte sich langsam eine DFB-Einladung verdient. Ein Kommentar.

Stuttgart. Es ehrt Ralf Fährmann, dass er sich selbst gar nicht erwähnte, als er Schalkes Sieg in Stuttgart analysierte - er sprach lieber vom Fußballgott, der Schalke die drei Punkte geschenkt habe. Doch jeder hatte gesehen, dass Schalkes Nummer eins eine absolute Weltklasse-Leistung geboten hatte - jeder, auch Bundestrainer Joachim Löw, der praktischerweise auf der Tribüne saß. Und wenn Löw das Leistungsprinzip sprechen lässt, dann müsste Fährmann beim nächsten Mal eigentlich eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen.

Nicht nur, weil der 26-Jährige in Stuttgart einen Sahnetag erwischt hat - sondern vor allem, weil er seit Jahren einfach richtig klasse hält. Löw hat angekündigt, dass die Karten hinter Manuel Neuer neu gemischt werden - mit Leno, Zieler oder ter Stegen kann es Fährmann locker aufnehmen.

Auch Neuer schaffte als Schalke den Sprung in die DFB-Elf

Übrigens: Auch Manuel Neuer schaffte ja einst als Schalker den Sprung in die DFB-Elf. Aber: Bei Fährmann muss man keine Angst haben, dass er als Nationaltorwart den gleichen Weg einschlagen könnte wie der heutige Münchner. Man darf diesem Ralf Fährmann einfach abnehmen, dass er sich bei keinem Verein auf der Welt so wohl fühlt wie auf Schalke.

 
 

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