Gelsenkirchen

Königsblaue Nachwuchshoffnung - das sind Schalkes größte Talente

Haji Wright (l.) soll ab Sommer zum Profikader des FC Schalke 04 gehören.
Haji Wright (l.) soll ab Sommer zum Profikader des FC Schalke 04 gehören.
Foto: firo
  • Haji Wright, Luke Hemmerich und Weston McKennie
  • Drei Youngster wollen ihre Chancen bei den Profis des FC Schalke nutzen
  • Norbert Elgert schätzt die Talente ein

Gelsenkirchen. Schalkes Profitrainer Markus Weinzierl wird in der Sommervorbereitung genau hinschauen.

Mit Stürmer Haji Wright, Rechtsverteidiger Luke Hemmerich und dem defensiven Mittelfeldspieler Weston McKennie bekommen drei Spieler, die im vergangenen Jahr noch in der Schalker U19 gespielt haben, die Chance, sich bei den Profis zu beweisen.

McKennie hat im letzten Saisonspiel der Profis beim FC Ingolstadt sogar schon einen Kurzeinsatz bekommen. Norbert Elgert kennt die drei Talente bestens und hat seine Einschätzung abgegeben.

Haji Wright

„Haji bezeichne ich immer wieder als unsere Wundertüte. Er hat noch keine richtige Konstanz in seinem Spiel. Er hat eine sehr hohe Geschwindigkeit mit und ohne Ball, ist beidfüßig, hat ein gutes Dribbling und ist sehr torgefährlich. Er muss aber noch körperlicher werden, muss lernen, sich durchzusetzen. Wenn er seine Chance nutzt, kann Haji eine große Überraschung werden. Er bringt sehr viel mit für einen richtig guten Stürmer. Es liegt an ihm, an seiner Bereitschaft, sich zu behaupten, ob er Profi wird. Wenn er weiterhin hart an sich arbeitet, seine Stärken stärkt und seine Schwächen schwächt, dann kann er noch ein richtig interessanter Spieler werden. Er hat noch viel Luft nach oben.“

Luke Hemmerich

„Die Entwicklung von Luke Hemmerich war so nicht abzusehen. Er ist ein Spieler mit einer sehr hohen Geschwindigkeit, der inzwischen auch beidfüßig ist. Man traut es Luke mit seinen Beinchen gar nicht zu – aber er hat eine enorme Schusskraft in beiden Füßen. Er hat in der U19 meistens Rechtsverteidiger gespielt, obwohl er auch schon im Mittelfeld gespielt hat. Inzwischen sieht ihn auch der DFB-Trainer auf der Position hinten rechts. Von da aus kann er seine Geschwindigkeit optimal nutzen.“

Weston McKennie

„Weston vergleiche ich von seiner Energie her mit Sead Kolasinac. Wes ist ein Spieler, der jeder Mannschaft gut tut. Er hat uns in der letzten Saison wegen einer schweren Fußverletzung lange gefehlt. Er ist ein Spieler, der der Turm in der Schlacht sein kann, wenn es nicht so läuft. Ein hochspannender Spieler, dem ich eine interessante Zukunft im Profifußball voraussage. Wie schnell das geht, ist schwer zu sagen. Ich möchte ihn da auch nicht unter Druck setzen. Er wird bei den Profis beißen und den einen oder anderen im nächsten Jahr schon herausfordern. Er hat eine unheimliche Wucht, ist unfassbar kopfballstark in der Defensive und Offensive.“

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