Köln-Ultras warfen auf Schalke Becher mit Urin und Fäkalien

Im Schalker Stadion haben Anhänger des 1. FC Köln Becher gefüllt mit Urin und Fäkalien in benachbarte Fan-Blöcke geworfen. Die Polizei ermittelt. (Foto: gettyimages)
Im Schalker Stadion haben Anhänger des 1. FC Köln Becher gefüllt mit Urin und Fäkalien in benachbarte Fan-Blöcke geworfen. Die Polizei ermittelt. (Foto: gettyimages)
Foto: Bongarts/Getty Images
Hooligans des 1. FC Köln haben am Samstag während des Spiels beim FC Schalke 04 Becher gefüllt mit Urin und Fäkalien in Fan-Blöcke geworfen. Die Polizei hat offenbar die Täter identifiziert und Ermittlungen eingeleitet.

Köln/Gelsenkirchen. Einige Fans des 1. FC Köln haben sich am Samstag rund um das Spiel beim FC Schalke 04 von ihrer schlechtesten Seite gezeigt. So ermittelt die Gelsenkirchener Polizei nach Angaben des WDR gegen einige Hooligans, die während des Spiel mit Urin und Fäkalien gefüllte Becher in andere Fan-Blöcke geworfen haben. Davon seien nicht nur Schalker Fans sondern auch Kölner Anhänger getroffen worden. Als Beweis dienen offenbar Videoaufnahmen.

Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Köln-Fans ein

Laut einem Bericht der Kölnischen Rundschau sind Mitglieder der Gruppierung „Wilde Horde“ bereits vor dem Bundesligaspiel negativ aufgefallen. Sie hätten Polizisten mit Flaschen und anderen gefährlichen Gegenständen beworfen. Auf dem Weg zur Veltins-Arena des FC Schalke 04 wurden zudem in Bahnen Scheiben zerstört. Polizisten hätten anschließend Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt, um die Situation zu beruhigen.

Die Mitglieder der „Wilden Horde“ vom 1. FC Köln sind in der Fan-Szene berüchtigt. Laut Gewerkschaft der Polizei seien diese sogenannten Fans schon mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen. So hatten in der vergangenen Saison Hooligans nach dem Spiel gegen den FC Bayern München Polizisten angegriffen und zwei Beamte verletzt. „Dass es nicht zu tödlichen Verletzungen des Polizisten gekommen ist, ist nur dem beherzten Eingreifen einer zur Hilfe geeilten Gruppe von Beamten der Bereitschaftspolizei zu verdanken“, so die GdP. Der Prozess gegen ein 19-jähriges und 20-jähriges Mitglied der „Wilden Horde“ stehen noch aus.

 
 

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