Heldt bleibt im Schalker Vertragspoker gelassen

Schalke-Manager Horst Heldt
Schalke-Manager Horst Heldt
Foto: Matthias Graben / WAZ FotoPool
Schalke droht der Abgang von Ibrahim Afellay, Lewis Holtby und Klaas-Jan Huntelaar. Manager Horst Heldt lässt das kalt. Dass Afellay zum FC Barcelona zurückkehren will, hält der Manager "zum jetzigen Zeitpunkt für eine normale Aussage".

Gelsenkirchen.. Ibrahim Afellay will zurück zum FC Barcelona, Klaas-Jan Huntelaar und Lewis Holtby haben noch nicht verlängert - die Planungen beim FC Schalke 04 für die kommende Saison laufen schon im November 2012. Doch im Transferpoker bleibt Manager Horst Heldt gelassen und optimistisch.

100 Millionen Euro Ablöse für Afellay sind utopisch

Zum Beispiel im "Fall Afellay". Der niederländische Nationalspieler erklärte während der Woche in einem Interview, dass er am Ende der Saison zum FC Barcelona zurückkehren will. Die Schalker haben Afellay für ein Jahr ausgeliehen, die festgeschriebene Ablösesumme beträgt 100 Millionen Euro - utopisch für die Königsblauen. "Zum jetzigen Zeitpunkt", sagt Horst Heldt, "ist es eine normale Aussage von ihm - und für uns gut. Er muss gute Leistungen zeigen, um sich seinem alten Verein zu präsentieren. Speziell werden wir uns im neuen Jahr damit beschäftigen. Jetzt macht das keinen Sinn. Vorher ist wichtig, dass er sich auf Schalke konzentriert. Er macht den Eindruck, dass er sich voll und ganz der Aufgabe widmet", sagt Heldt.

Auch die Verhandlungen mit Holtby und Huntelaar können sich noch hinziehen. Dass Holtby, wie die "Bild"-Zeitung am Donnerstag berichtete, 300 Prozent mehr Gehalt gefordert hätte, dementierte Heldt vehement. "Sowohl bei Lewis als auch bei Klaas-Jan ist es so, dass viele Vereine Interesse bekunden. Wir wollen mit beiden verlängern, weil sie zu uns passen." Vor allem mit Holtbys Berater bestätigt Heldt "intensive Gespräche" und sagt mit einem Lächeln: "Es ist richtig und wichtig, dass er mit anderen Vereinen spricht. Nur so lässt sich herausfinden, dass Schalke der beste Verein ist." Holtby, der beim 2:2 gegen die Niederlande sein drittes Länderspiel bestritt, flirtet mit einem Wechsel nach England. Sollte Holtby gehen, könnte Heldt die Bemühungen um Leon Goretzka (17) vom VfL Bochum intensivieren.

Gespräche mit Huntelaar liegen noch auf Eis

Bleibt noch Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. Im Moment gibt es keine Neuigkeiten. Es bleibt dabei, dass sich Heldt und Huntelaar erst nach den zahlreichen englischen Wochen wieder zusammensetzen.

 
 

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