Gelsenkirchen

Hat der FC Schalke 04 hohe Millionensumme voreilig in den Wind geschossen?

Hat der FC Schalke 04 TV-Gelder voreilig verpulvert? Das sagt Aufsichtsratvorsitzender Clemens Tönnies.
Hat der FC Schalke 04 TV-Gelder voreilig verpulvert? Das sagt Aufsichtsratvorsitzender Clemens Tönnies.
Foto: imago images / Team 2

Gelsenkirchen. Hat der FC Schalke 04 bereits in der letzten Saison eine hohe Millionensumme verpulvert, die eigentlich für dieses Jahr bestimmt war?

Nach Informationen des Journalisten Hassan Talib Haji soll der FC Schalke 04 im vergangenen Spieljahr 30 Millionen Euro an TV-Geldern verwendet haben, um Transfers zu finanzieren. Unter anderem sollen die S04-Verantwortlichen Rabbi Matondo mit den Geldern gekauft haben.

Auf Twitter enthüllt Hassan Talib Haji: „Wow. Ingolf Müller (Aufsichtsrats-Kandidat) knallt einen raus. Schalke hat seiner Aussage nach satte 30 Millionen an TV-Geldern, die für diese Saison bestimmt waren, schon letzte Saison verpulvert, um Transfers zu finanzieren. Tönnies redet, widerspricht aber nicht. Das ist ein Hammer!“

FC Schalke 04: Keine Einnahmen aus Königsklasse

Wegen der schlechten Platzierung am Ende der Saison – Schalke schaffte es nach dem zwischenzeitlichen Abstiegskampf nur auf Rang 14 – herrscht bei den Knappen in der kommenden Spielzeit wohl ohnehin Geldknappheit: Schon ohne die Teilnahme in der Champions-League gehen Millionen verloren.

So bekam Königsblau in der vergangenen Saison alleine 15,25 Millionen Euro zu Beginn der Gruppenphase.

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Eine zweistellige Millionensumme und die erwähnten 30 Millionen Euro an TV-Geldern werden im kommenen Jahr fehlen.

Schalke-Fans auf Twitter haben unterschiedliche Meinungen zur Aktion der Knappen: Die einen zeigen sich wenig überrascht, die anderen können es nicht glauben.

Eine Auswahl an Kommentaren:

  • „Wundert dich das wirklich?“
  • „Haben wir bekanntlich schon öfter gemacht, ist mir nicht neu. Finde allerdings auch bedenklich, dass Müller Interna so locker flockig rausposaunt. Sorgt auch nicht für Vertrauen.“
  • „Moment – bitte was? Und trotz Kehrer-Millionen?“
  • „Naja, ein Hammer sieht bei mir anders aus. Das ist übliches, wirtschaftliches Management. Man greift vor, verschiebt in der Bilanz einige Dinge und bucht dann sonstige Verbindlichkeiten. Niichts Besonderes. Daraus jetzt ein Fass aufzumachen...naja.“
  • „Wer die Bilanz gelesen hat, für den war es doch klar. Oder woher sollen die um 30 Millionen gestiegenen, sonstigen Verbindlichkeiten kommen?“
 
 

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