Guido Burgstaller soll am Samstag Schalke-Debüt feiern

Neu beim FC Schalke 04: Guido Burgstaller, hier noch im Trikot des 1. FC Nürnberg.
Neu beim FC Schalke 04: Guido Burgstaller, hier noch im Trikot des 1. FC Nürnberg.
Foto: firo Sportphoto / Rauchensteiner
  • Guido Burgstaller kommt für 1,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zu Schalke 04
  • Schon am Samstag soll er erstmals im S04-Trikot auflaufen

Benidorm. Der österreichische Neuzugang Guido Burgstaller wird am Freitag das erste Mal mit der Schalker Mannschaft trainieren und soll sein Debüt am Samstag im Testspiel beim Chemnitzer FC feiern.

Dies erklärte Schalkes Manager Christian Heidel am Dienstag im Trainingslager in Benidorm und lieferte auch die Gründe, warum sich Schalke für den 27 Jahre alten Österreicher entschieden hat, der aus der zweiten Liga vom 1. FC Nürnberg kommt.

Schalke zahlt nur etwa 1,5 Millionen Euro Ablöse

Erstens: Die Spielweise. Burgstaller ist ein Draufgänger, der viel für die Mannschaft arbeitet - er ist weniger der Edeltechniker. „Er verkörpert das Spiel gegen den Ball, mit dem wir die Gegner beschäftigen wollen”, erklärt Heidel: „Außerdem ist er ein Stürmer der weiß, wo das Tor steht.”

In der Hinrunde erzielte er 14 Tore in 16 Spielen - allerdings in der 2. Liga. Heidel glaubt, dass der 27-Jährige trotzdem die Qualität für oben hat: „Unser Trainerteam hat den Spieler im Detail auseinander genommen.” Mit Ausnahme seiner Zeit bei Cardiff City hatte Burgstaller überall eine gute Quote.

„Er muss in zehn bis zwölf Tagen funktionieren“

Zweitens: Wenig Anpassungszeit. „Wir wollten keinen Spieler, dem wir einen Dolmetscher an die Hand geben müssen”, so Heidel: „Er muss die Mitspieler schnell kennenlernen und in zehn, zwölf Tagen funktionieren.”

Zudem sei Burgstaller, der neun Länderspiele für Österreich absolviert hat, ein Spieler, der den Wechsel zu Schalke als Aufstieg empfindet: “Für ihn ist Schalke etwas Besonderes.”

Drittens: Die Ablöse. Das finanzielle Risiko ist gering - weil Burgstallers Vertrag in Nürnberg im Sommer ausgelaufen wäre, zahlt Schalke nur etwa 1,5 Millionen Euro Ablöse. Hinzu kommt das Gehalt für dreieinhalb Jahre.

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