Gerald Asamoah spielt künftig für Schalkes Reserve in der Regionalliga

Gerald Asamoah kehrt nach Schalke zurück - und soll dort die zweite Mannschaft unterstützen.
Gerald Asamoah kehrt nach Schalke zurück - und soll dort die zweite Mannschaft unterstützen.
Foto: sid
Publikumsliebling Gerald Asamoah kehrt nach Schalke zurück und soll mit seiner Erfahrung die zweite Mannschaft in der Regionalliga verstärken. Zudem soll „Asa“ die Königsblauen künftig auch offiziell repräsentieren.

Gelsenkirchen.. Für einen wie ihn gibt’s auf Schalke immer einen großen Bahnhof: Vereins-Chef Clemens Tönnies, Manager Horst Heldt und Marketing-Vorstand Alexander Jobst haben sich angesagt, um an diesem Dienstag die Rückkehr von Gerald Asamoah nach Schalke zu verkünden. Der 34 Jahre alte Ex-Nationalspieler, der zwischen 1999 und 2010 für Schalke gespielt hat und zum Publikumsliebling avancierte, wird künftig wieder die Schuhe für seine alte Liebe schnüren und die zweite Mannschaft der Königsblauen in der Regionalliga verstärken.

"Asa" soll Schalke-Reserve in die 3. Liga führen und den Verein repräsentieren

Asamoah hatte nach seinen Gastspielen beim FC St. Pauli (2010/ 2011) und bei der SpVgg. Greuther Fürth (2012 bis 2013) keinen neuen Verein mehr im Profifußball gefunden – nun soll er mit seiner Erfahrung die U 23 der Königsblauen zum Aufstieg in die 3. Liga führen.

Zugleich soll Asamoah, mit 43 Länderspielen Schalkes Rekord-Nationalspieler, künftig auch repräsentative Aufgaben wahrnehmen. Asamoah ist für Schalke immer ein gutes Gesicht: Erst am Sonntag wurde ihm der Ehrenpreis des Schalker Golfkreises für herausragendes soziales Engagement verliehen.

Auf Schalke ist Asamoah so kultig wie Kevin Großkreutz beim BVB

Asamoah ist für Schalke das, was Kevin Großkreutz für Dortmund ist: Für die eigenen Fans der Liebling – und für die gegnerischen die Reizfigur. Das spürte auch Manager Horst Heldt, als er am Wochenende beim Besuch eines königsblauen Fan-Klubs im Sauerland auf die Torwand schießen sollte: In die Löcher hatten die Schalker Fans Bilder von Großkreutz gehängt. Heldt nahm in Bierzelt-Atmosphäre trotzdem genau Maß – und die daraufhin verbreiteten Bilder sorgten für einige Irritationen bei den Dortmunder Nachbarn.

Als Konsequenz bleiben bei Schalke solche Fan-Klub-Besuche in Zukunft das, was sie eigentlich auch sind: Eine private Veranstaltung.

 

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