Gelsenkirchen

Eklat um Schalkes Franco di Santo wegen Wechsel-Ärger: Jetzt spricht der Angreifer über den Streit

Franco Di Santo hatte im Spiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München einen Disput mit Domenico Tedesco.
Franco Di Santo hatte im Spiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München einen Disput mit Domenico Tedesco.
Foto: imago/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Große Aufregung um Franco Di Santo in der 65. Minute im Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München!

Sekunden zuvor hatte Münchens Stürmerstar Robert Lewandowski mit seinem Treffer zum 2:0 das Spiel quasi entschieden. Die übermächtigen Bayern führten souverän. Durch das Lewandowski-Tor war die Messe gelesen.

Franco Di Santo poltert beim Spiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München

Und dennoch gab es wenig später noch einen großen Aufreger beim FC Schalke 04. Als Franco Di Santo in der 65. Minute ausgewechselt wurde, war der Angreifer ganz schön sauer.

Franco Di Santo trottete vom Platz und geigte seinem Trainer ordentlich die Meinung. „Er war mit der Auswechslung nicht einverstanden“, erklärte Domenico Tedesco anschließend: „Ich aber schon!“

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Franco Di Santo nahm auf der Bank Platz, doch seine Mecker-Tirade nahm kein Ende. Dann sprach Tedesco ein Machtwort. Manager Christian Heidel saß direkt daneben und erlebte den Disput hautnah mit. „Die beiden haben auf Spanisch gesprochen. Was sie sich zu sagen hatten, bleibt wohl unter ihnen“, so Heidel.

Fährmann: „Das ist ein Unding“

Anschließend gab es eine Menge Kritik für Franco Di Santo. „Franco sollte sich ein Beispiel an Robert Lewandowski nehmen“, meinte Heidel: „Der wurde ausgewechselt und hat es einfach hingenommen. Das würde Franco gut zu Gesicht stehen.“

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Tedesco wurde ebenfalls deutlich. „Das ist enttäuschend. Wir pushen ihn seit Langem. Ein bisschen gute Erziehung wäre da nicht verkehrt.“

Ralf Fährmann brachte es lakonisch auf den Punkt. „Das ist ein Unding. Das geht gar nicht.“

Franco di Santo entschuldigt sich via Twitter

Am späten Samstagabend meldete di Santo sich dann via Twitter zu Wort - und zeigte sich reumütig: „Vor allem möchte ich mich bei meinem Trainer, meinen Mitspielern und den Fans von diesem großen Verein entschuldigen“, heißt es dort. Er sehe ein, dass „ich mich falsch verhalten habe.“

Und weiter: „Es gibt nichts, um meinen Fehler zu rechtfertigen, mich möchte sagen, dass mein heißes Blut und mein Wettbewerbsgeist mich verleitet haben.“

Franco Di Santo mit keiner beeindruckenden Leistung

Franco Di Santo galt vor Monaten beim FC Schalke 04 bereits als aussortiert. „Aber wir sehen in ihm etwas Besonderes“, so Tedesco: „Wir wollten ihm eine Chance geben.“

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Franco Di Santo hatte bei seinem Wutanfall nun wahrlich nicht die Argumente auf seiner Seite. Im Spiel gegen die Bayern zeigte er keine besonders herausragende Leistung. Der Angreifer war kaum am Spiel beteiligt und kam auf mickrige 16 Ballkontakte. Ralf Fährmann hatte 33.

 
 

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