Gelsenkirchen

Christian Heidel sauer auf Kritiker! „An den Haaren herbeigezogen“

Schalke-Manager Christian Heidel steht in der Kritik.
Schalke-Manager Christian Heidel steht in der Kritik.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 ist mit einem Sieg in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Doch trotz des 2:1-Erfolgs gegen den VfL Wolfsburg gibt es weiter Kritik. Tabellenplatz 12 und sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind für den Vizemeister der vergangenen Saison nicht genug: Denn der Rückstand auf Erzrivale und Tabellenführer Borussia Dortmund beträgt noch immer 24 Punkte.

Zudem soll es sogar vereinsintern Kritik an Sportvorstand Christian Heidel geben. Denn der Aufsichtsrat soll mit den getätigten Transfers des 55-Jährigen gar nicht zufrieden sein. Wie die „Bild“ berichtet, soll auf Schalke bereits über einen Nachfolger gesprochen werden: Jonas Boldt, der derzeit in Leverkusen tätig ist, könnte Heidels Platz demnach bald einnehmen.

Schalke-Manager Christian Heidel: Gutes Verhältnis zum Aufsichtsrat

Der Manager möchte von alledem allerdings nichts wissen. Er erklärt, dass das alles „komplett an den Haaren herbeigezogen“ und „konstruiert“ sei. Zu Aufsichtsratschef Clemens Tönnies habe er eigener Aussage nach „ein sehr, sehr freundschaftliches Verhältnis“.

Vor wenigen Wochen stieß vor allem der Verkauf von Naldo auf Kritik, der sich in den vergangenen Jahren zu einem Liebling auf Schalke entwickelt hatte. Und obwohl der Vertrag des Brasilianers erst vor wenigen Monaten verlängert worden war, musste er gehen. Zudem verließen die Nationalspieler Leroy Sané, Leon Goretzka und Thilo Kehrer den Verein, Verstärkung kam trotz Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro nicht wirklich zum FC Schalke.

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Auch Dribbelkünstler Amine Harit fällt häufiger durch diverse Eskapaden auf als durch seinen sportlichen Erfolg. Trainer Domenico Tedesco warnte bereits: „Er muss massiv an seiner Professionalität arbeiten.“

Anfang Dezember hieß es noch, Heidel solle auf Schalke verlängern, sein derzeitiger Vertrag läuft noch bis 2020. Doch ob es wirklich so weit kommen wird, ist fraglich. Christian Heidel: „Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.“ Jetzt gehe es nur darum zu entscheiden, „ob der Weg, den wir gehen wollen, der richtige ist.“ Habe eine Seite Zweifel, dann müsse man sich zusammensetzen und eine Lösung für das Problem finden.

Der Manager stellt klar: „Wenn ich das Gefühl hätte, dass die Leute im Klub nicht hinter mir stehen, dann weiß ich, was ich mache.“ (cs mit sid)

 
 

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