Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Wieder Ärger um Tönnies – das steckt dahinter

Die Kritik an Clemens Tönnies reißt nicht ab.
Die Kritik an Clemens Tönnies reißt nicht ab.
Foto: imago images / RHR-Foto

Gelsenkirchen. Schon wieder Ärger um Clemens Tönnies! Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04 geriet vor zwei Monaten wegen rassistischer Äußerungen in die Kritik. Nach einer Sitzung mit dem Schalker Ehrenrat wurde beschlossen: Der 63-Jährige lässt seine Ämter auf Schalke drei Monate ruhen.

Kurz vor Wiederaufnahme seiner Tätigkeit beim FC Schalke 04 gibt es nun erneuten Wirbel um Tönnies. Dabei geht es um einen geplanten Auftritt des Unternehmers in Geilenkirchen (Kreis Heinsberg). Tönnies ist zur Eröffnung eines neuen Reha-Zentrums als Redner geladen.

FC Schalke 04: Tönnies-Kritik reißt nicht ab

Eingeladen wurde Clemens Tönnies vom Geschäftsführer des Rehazentrums, Kurt Groten. Dem WDR bestätigt dieser, dass bereits erste Teilnehmer der Veranstaltung abgesagt haben und nicht zur Eröffnungsfeier in Geilenkirchen am 23. Oktober erscheinen wollen.

Dabei seien als Grund die diskriminierenden Äußerungen Tönnies' über Afrikaner, für die sich der Schalke-Boss später entschuldigt hatte, genannt worden. Die rassistischen Aussagen fielen beim Tag des Handwerks in Paderborn. Der Veranstalter der bevorstehenden Eröffnungsfeier verstehe die Aufregung jedoch nicht. Tönnies sei kein Rassist, und jeder Mensch verdiene eine zweite Chance, so Groten.

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Tönnies wird seine Tätigkeit als Vorsitzender des Schalker Aufsichtsrates aller Voraussicht nach Anfang November wieder aufnehmen. Darüber, wie das Schalker Publikum dann reagieren wird, lässt sich nur spekulieren. Im DFB-Pokal-Spiel gegen SV Drochtersen-Assel äußerten die Schalker Ultras jedoch kurz nach dem Urteil des Schalker Ehrenrates bereits deutlich ihren Unmut (>>hier alle Infos<<). (the)

 
 

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