Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Warum Naldo jetzt doch nicht mehr zurück nach Wolfsburg möchte

Schalkes Abwehrchef Naldo jubelt nach seinem Last-Minute-Tor in Frankfurt.
Schalkes Abwehrchef Naldo jubelt nach seinem Last-Minute-Tor in Frankfurt.
Foto: Foto: firo

Gelsenkirchen. Nicht nur aufgrund seiner Last-Minute-Treffer im Derby bei Borussia Dortmund und in Frankfurt ist Naldo einer der Garanten für die starke Schalker Hinrunde.

Auch als zentraler Mann in der Defensive überzeugt der mittlerweile 35-Jährige unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco. Doch nicht nur sportlich passt es zwischen Schalke und Naldo, auch das Umfeld gefällt dem Brasilianer richtig gut.

Naldo mag die Leute im Ruhrgebiet

„Viele Menschen im Ruhrgebiet haben nicht viel Geld, trotzdem kaufen sie sich eine Dauerkarte für unsere Heimspiele oder reisen uns bei Auswärtsfahrten in großer Zahl hinterher“, sagte Naldo im Interview mit dem Kicker. „Es ist ein schönes Gefühl, sich bei ihnen mit Spielen wie diesem Derby dafür auf unsere Art bedanken zu können."

Seinen Vertrag in Gelsenkirchen verlängerte der Abwehrspieler jüngst auch bis 2019. Dann wäre Naldo fast 37 Jahre alt. Dennoch kann er sich eine weitere Verlängerung vorstellen, „wenn alles so weitergeht, wie wir uns das alle erhoffen“. Das Karriereende ist also noch nicht in Sicht.

Naldo wollte nach der Karriere zurück nach Wolfsburg

Bislang hatte Naldo immer betont, nach seiner aktiven Zeit als Spieler mit seiner Frau und den beiden Kindern zurück nach Wolfsburg gehen zu wollen. Dort spielte er von 2012 bis 2016 beim VfL.

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Während in der Vergangenheit einige Spieler ganz froh gewesen sein sollen, die Stadt wieder verlassen zu dürfen, wollte der 1,98-Meter-Hüne seinen Lebensmittelpunkt nach Niedersachsen verlegen.

Jetzt soll es ihm allerdings das Ruhrgebiet angetan haben. „Wir streben nun aber doch an, unser Haus nach der baldigen Fertigstellung zu verkaufen", so Naldo im Kicker.

Wahl zwischen Gelsenkirchen und Wolfsburg?

„Es würde mir wehtun, aber es ergibt keinen Sinn, es zu behalten, da meine sportliche Zukunft nun erst einmal weiter auf Schalke liegt. Zudem fühlt sich meine Familie im Westen heimisch.“

Jetzt also doch lieber Gelsenkirchen als Wolfsburg. Vielleicht erinnert sich Naldo aber auch noch an seine Heimat Brasilien. Von dort wechselte er ja einst 2005 nach Deutschland. Vielleicht auch eine Option. (fr)

 
 

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