Gelsenkirchen

FC Schalke 04: UEFA veröffentlicht Bilanz – diese Statistik dürfte S04 schockieren

Christian Heidel, Manager des FC Schalke, würde gerne mit den TV-Einnahmen englischer Erstligisten planen können.
Christian Heidel, Manager des FC Schalke, würde gerne mit den TV-Einnahmen englischer Erstligisten planen können.
Foto: imago/Jan Huebner

Gelsenkirchen. Die UEFA hat ihren aktuellen „European Club Benchmark Report“ veröffentlicht. In dieser Bilanz zeigt der Verband jedes Jahr die wirtschaftlichen Entwicklungen im europäischen Vereinsfußball auf. Eine Statistik dürfte Schalke 04 besonders schockieren.

Auf einem Sheet des 118-seitigen Dokuments geht es um die TV-Einnahmen, die europäische Vereine in der vergangenen Saison erzielten. In einer Statistik werden die 20 europäischen Vereine mit den höchsten TV-Einnahmen. Das Erschreckende: 17 dieser Vereine kommen aus der englischen Premier League. Den FC Bayern, Borussia Dortmund oder Schalke 04 sucht man dort vergebens.

Schalke blickt neidisch nach England

Die europäischen Schwergewichte FC Barcelona (Platz 7), Real Madrid (Platz 12) und Juventus Turin (20) sind die einzigen nicht-englischen Vereine, die es in die Top-20 schafften. Wenn selbst Absteiger aus der Premier League mehr TV-Geld einnehmen als Real Madrid, Juventus Turin oder der FC Bayern, lässt es erahnen, wie viel Kohle die englischen Clubs durch TV-Einnahmen kassieren.

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Zum Vergleich: Der FC Chelsea und Manchester City nahmen vergangene Saison 181 Millionen Euro durch TV-Gelder ein. In dieser Saison sind’s beim FC Bayern 65,4 Millionen, beim BVB 64,1 Millionen und bei Schalke 62,7 Millionen Euro TV-Einnahmen in der Bundesliga plus ein einstelliger Millionenbetrag aus der Champions League.

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Selbst englische Abstiegskandidaten wie der AFC Bournemouth (144 Mio. Euro), West Bromwich Albion (137 Mio. Euro) oder Crystal Palace (135 Mio. Euro) kassieren doppelt so viel TV-Geld wie die in dieser Bilanz drei deutschen Top-Teams.

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Beispiel Max Meyer

Stichwort Crystal Palace: Der Verein aus dem Süden Londons ist ein gutes Beispiel, das belegt, welche Auswirkungen die immensen Unterschiede in Bezug auf die TV-Einnahmen der einzelnen Ligen haben. Der englische Club, der Saison für Saison gegen den Abstieg kämpft, verpflichtete mit Max Meyer im vergangenen Sommer einen Spieler, der mit dem Gehaltsangebot des deutschen Vizemeisters nicht einverstanden war.

 
 

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