FC Schalke 04: Wirbel um DIESE Personalie – aber warum?

Jochen Schneider steht beim FC Schalke 04 vor riesigen Herausforderungen.
Jochen Schneider steht beim FC Schalke 04 vor riesigen Herausforderungen.
Foto: imago images / RHR-Foto

Die Alptraum-Rückrunde ist für den FC Schalke 04 endlich vorbei, doch die Königsblauen sind längst nicht aus dem Gröbsten raus.

Ganz im Gegenteil: Auf die Verantwortlichen beim FC Schalke 04 wartet in absehbarer Zeit ein riesiger Haufen Arbeit. Bei den enormen finanziellen Schwierigkeiten wird es für Sportvorstand Jochen Schneider und seine Kollegen eine gewaltige Herausforderung, für die kommenden Jahre an einem konkurrenzfähigen Kader zu basteln.

FC Schalke 04: Was passiert im Sommer auf dem Transfermarkt?

Welche Neuverpflichtungen kann Schalke sich in diesem Sommer leisten? Welche Leistungsträger muss der Verein verkaufen? Die Fans spekulieren schon seit Wochen eifrig über mögliche Transfer-Aktivitäten ihres Herzensvereins.

Kurioserweise geht es bei diesen Spekulationen fast ausschließlich um eine einzige Frage: Wer steht in der kommenden Saison im Tor des FC Schalke?

Weil Alexander Nübel zum FC Bayern wechselt, hätte Trainer David Wagner zum jetzigen Zeitpunkt die Wahl zwischen Talent Markus Schubert und Rückkehrer Ralf Fährmann. Der erste zeigte in seinen ersten Bundesligaspielen ein paar Unachtsamkeiten, und der zweite hatte in dieser Saison kaum Spielpraxis auf höchstem Niveau. Daher fordern viele Fans, Schalke möge sich doch nach einem neuen Stammkeeper umsehen.

Wer kann Tore schießen?

Aber ist die Torwart-Frage tatsächlich die wichtigste im Schalker Kader? Wohl kaum. Viel wichtiger wäre es, wenn Schalke im Sommer den einen oder anderen Spieler findet, der Torgefahr ausstrahlt.

Schalke spielte schon in der Hinrunde in der Offensive keine Sterne vom Himmel. Aber was die Königsblauen in der Rückrunde bei eigenem Ballbesitz regelmäßig veranstalteten, war eines Bundesligisten unwürdig.

Guido Burgstaller, Mark Uth, Ahmed Kutucu, Michael Gregoritsch – die vier nominellen Mittelstürmer des FC Schalke kamen in dieser Saison auf vier Bundesliga-Treffer. Insgesamt!

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Erschreckende Schalker Werte

In der Rückrunde erzielte Schalke in 17 Spielen gerade mal neun mickrige Törchen. Zur Einordnung: Den zweitschlechtesten Wert in dieser Bilanz weisen Paderborn und Augsburg auf – mit je 17 Treffern.

Die mangelnde Torgefahr ist allerdings nicht einzig auf die Mittelstürmer zurückzuführen. Auch die Flügelstürmer belebten das Schalker Angriffsspiel nur selten. Und auch aus der Schaltzentrale im Mittelfeld fehlten regelmäßig die nötigen Impulse.

Wenn Schalke sich in der kommenden Saison nicht so vorführen lassen möchte wie in dieser Rückrunde, braucht S04 dringend Personal für die Offensive. Die Verpflichtung eines Torwarts kann warten.

 
 

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