FC Schalke 04: Transfer-Dilemma – DIESE Worte von Jochen Schneider tun S04-Fans extrem weh

Offiziell: Schalke trennt sich von Sportvorstand Schneider

Offiziell: Schalke trennt sich von Sportvorstand Schneider

Schalke 04 trennt sich wie erwartet zum Saisonende von seinem umstrittenen Sportvorstand Jochen Schneider. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Ursprünglich war der Kontrakt des 50-Jährigen bis Sommer 2022 datiert.

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Für seine Transferaktivitäten sind der FC Schalke 04 und Sportvorstand Jochen Schneider häufig kritisiert worden. Besonders gerne hätte die S04-Fans Jonjoe Kenny wiedergesehen.

Im Online-Format „mitGEredet“ hat Jochen Schneider nun aufgedeckt, wieso es wirklich keine Rückkehr von Jonjoe Kenny zum FC Schalke 04 gab.

FC Schalke 04: Schneider erklärt verpasste Kenny-Verpflichtung

Im Sommer 2019 holte der FC Schalke 04 per Leihe vom FC Everton ins Ruhrgebiet. Der 23-Jährige schlug ein wie eine Bombe – etablierte sich auf der Rechtsverteidigerposition. Mit ihm legte Schalke 04 eine überragende Hinrunde hin, doch als es bergab ging, war auch Kenny nicht mehr in Topform.

„Wir haben einen tollen Spieler bekommen, einwandfreien Charakter, der perfekt zu Schalke 04 gepasst hat“, berichtet Sportvorstand Jochen Schneider heute. Gerne hätte Königsblau den Engländer verpflichtet.

Allerdings bestand Everton laut Schneider darauf, dass es keine Kaufoption gebe. „Sie wollten das Heft des Handelns behalten“, so Schneider.

„Natürlich hatten wir die Überlegung im Laufe der Saison auf Everton zu zugehen, um ihn dann zu kaufen. So sind wir mit Jonjoe und seinem Management verblieben. Der Spieler selbst hätte nichts lieber gemacht als hier zu bleiben“, erklärt Schneider die Situation.

Daran scheiterte die Kenny-Verpflichtung

Dann sei allerdings die Corona-Pandemie gekommen und die finanziellen Auswirkungen seien dramatisch gewesen. „Wir waren überhaupt nicht mehr in der Lage den Spieler zu kaufen oder zu leihen“, gesteht Schneider.

Ganz bitter für die Schalke-Fans: Liebling Kenny wollte bleiben, Schalke wollte ihn, aber das Geld dafür war einfach nicht mehr da. Das tut weh.

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Erst als Guido Burgstaller und Sebastian Rudy abgegeben wurden, habe Schalke die Möglichkeit gehabt, einen Rechtsverteidiger zu verpflichten. Erst am Deadline Day wurde schließlich Kilian Ludewig auf Wunsch von Trainer Manuel Baum verpflichtet. Eingeschlagen hatte dieser aber nicht.

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Finanz-Problem bestimmen Transferpolitik

Die finanziellen Probleme beim FC Schalke 04 haben viele Transfergeschäfte vorbestimmt. Einen Abgang von Weston McKennie hätte Schneider nach eigener Aussage niemals zugestimmt, wenn es aus wirtschaftlicher Sicht nicht zwingend notwendig gewesen wäre. (fs)