FC Schalke 04: DAS lässt die Torwart-Entscheidung von Gross absurd wirken

Schalke-Trainer Christian Gross setzt auf Ralf Fährmann.
Schalke-Trainer Christian Gross setzt auf Ralf Fährmann.
Foto: imago images/RHR-Foto

Trainer Christian Gross sorgte mit seiner Torwart-Entscheidung beim FC Schalke 04 gleich mal für eine Überraschung. Gegen Hertha BSC beorderte er Ralf Fährmann zurück ins Tor, Neuzugang Frederik Rönnow musste zuschauen.

Damit hat Coach Christian Gross die Entscheidung von seinem Vorgänger Manuel Baum wiederaufgehoben, dabei war das Torwart-Problem beim FC Schalke 04 eigentlich geklärt.

FC Schalke 04: Deshalb steht Fährmann im Schalke-Tor

Rönnow oder Fährmann – diese Diskussion wütet beim FC Schalke 04 schon seit der Verpflichtung von Frederik Rönnow. Relativ schnell entschied sich Ex-Trainer Manuel Baum dann für Frederik Rönnow.

Der Däne machte seine Aufgabe im Schalker Tor sehr ordentlich. Rönnow zeigte einige starke Auftritt, wirkte wie ein sicherer Rückhalt. Dann warf ihn eine Verletzung aus der Bahn, Fährmann rückte wieder ins Tor.

Im neuen Jahr musste Rönnow nun den nächsten Rückschlag einstecken. Trainer Christian Gross setzt auf Ralf Fährmann. Rönnow musste gegen Hertha BSC auf der Bank Platz nehmen.

„Ralf hat mehr Erfahrung auf Schalke und als Führungsspieler“, erklärte Gross seine Entscheidung. „Aus meiner Sicht kommuniziert er mehr, was in unserer Situation extrem wichtig ist.“

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Rönnow ist eigentlich der bessere Keeper

Heißt: Die Leistung ist der nicht entscheidende Faktor. Rein statistisch gesehen ist Frederik Rönnow nämlich der deutlich stärkere Torhüter. Während Rönnow laut Statsbomb 2,3 Tore mehr verhinderte als statistisch erwartet, kassierte Fährmann 6,1 Tore mehr als zu erwarten waren.

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Fährmann hielt nur 47,4 Prozent der Bälle und kassierte in sieben Spielen unglaubliche 22 Gegentore. Bei der gleichen Anzahl an Einsätzen ließ Rönnow „nur“ 14 Gegentreffer zu und hielt 77,8 Prozent der Schüsse.

Statistisch gesehen hat Rönnow also klar die Nase vorn, trotzdem steht Ralf Fährmann unter Trainer Christian Gross im Tor. Ein wenig absurd. (fs)

 
 

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