Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Verlässt Schubert den Verein? Jetzt redet der S04-Keeper Klartext: „Mein Ziel ist es…“

Ist Markus Schubert in der kommenden Saison die Nummer 1 beim FC Schalke 04?
Ist Markus Schubert in der kommenden Saison die Nummer 1 beim FC Schalke 04?
Foto: imago images/AFLOSPORT

Gelsenkirchen. Das Torwart-Theater beim FC Schalke 04 nimmt einfach kein Ende.

In dieser Saison war die Torwart-Position beim FC Schalke 04 eine von vielen großen Baustellen – und sie wird es offensichtlich vorerst bleiben.

FC Schalke 04: Wer wird die Nummer 1?

Denn nach dem Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern wird sich auf Schalke im Sommer die Frage stellen, wer in der kommenden Saison die Nummer 1 im königsblauen Tor sein soll.

Markus Schubert zeigte in der Rückrunde die eine oder andere Unsicherheit, und Rückkehrer Ralf Fährmann hatte in dieser Saison wenig Spielpraxis. Verpflichtet Schalke im Sommer womöglich einen weiteren Keeper?

Laut „Bild“ soll es auf Schalke erste Überlegungen gegeben haben, wonach Schubert in der kommenden Saison verliehen werden soll. Gleichzeitig wolle S04 sich demnach mit Sven Ulreich verstärken. Der 31-Jährige wäre in der kommenden Spielzeit bei den Bayern wohl nur die Nummer 3 – hinter Manuel Neuer und Alexander Nübel.

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Schubert: „Dafür werde ich kämpfen“

Schubert will von solchen Plänen nichts wissen. Der S04-Keeper gibt stattdessen eine königsblaue Kampfansage ab. „Es spielt für mich in erste Linie keine Rolle, ob ein neuer Torwart kommt. Ich schaue nur auf mich“, sagte der 22-Jährige der „Sport Bild“: „Mein Ziel ist es, in der nächsten Saison die Nummer eins auf Schalke zu sein. Dafür werde ich kämpfen.“

Das Schalker Torwart-Theater

Zu Beginn der Rückrunde in der Vorsaison hatte der damalige Trainer Domenico Tedesco überraschend Alexander Nübel zur neuen Nummer 1 gemacht. Der Youngster zahlte das Vertrauen mit starken Leistungen zurück und wurde bereits mit Manuel Neuer verglichen.

Zu Beginn dieser Saison geriet Nübel immer wieder in die Schlagzeilen, weil er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag auf Schalke zunächst nicht verlängerte. Die damals schon aufkommenden Spekulationen um einen möglichen Wechsel zum FC Bayern gingen offensichtlich nicht spurlos an Nübel vorbei.

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In der Hinrunde konnte er nicht immer an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Im Dezember nahm das Nübel-Unheil dann seinen Lauf. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt flog Nübel wegen eines Kung-Fu-Tritts mit Rot vom Platz und war vier Spiele gesperrt. In der Winterpause gab er bekannt, dass er seinen Vertrag auf Schalke nicht verlängert und zum FC Bayern wechselt, was im Schalker Fanlager große Empörung auslöste.

Nachdem seine Rotsperre abgesessen war, leistete Nübel sich in den Spielen gegen Leipzig (0:5) und in Köln (0:3) riesige Patzer und wurde von Trainer David Wagner auf die Bank gesetzt. Weil Markus Schubert seine Sache auch nicht viel besser machte, wurde Nübel nach vier Spiele schon wieder zur Nummer 1. (dhe)

 
 

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