Gelsenkirchen

FC Schalke 04 – Clubboss Tönnies schießt schon wieder gegen Heidel: „Hat Domenico Tedesco geschadet“

Beim FC Schalke 04 waren Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies und Sportvorstand Christian Heidel nicht immer einer Meinung.
Beim FC Schalke 04 waren Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies und Sportvorstand Christian Heidel nicht immer einer Meinung.
Foto: imago/DeFodi

Gelsenkirchen. Deutliche Worte vom Aufsichtsratsboss des FC Schalke 04!

Clemens Tönnies hat sich erneut mit einer klaren Ansage zur Personalie Christian Heidel geäußert. Wenige Wochen vor der Wahl des Aufsichtsrats beim FC Schalke 04 nutzte Tönnies beim Sky-Talk „Wontorra“ die Gelegenheit, um zu kommunizieren, Heidel trüge die Hauptschuld an der verkorksten Saison.

FC Schalke 04: Tönnies mit nächster Spitze gegen Heidel

Tönnies räumte ein, es sei sein Fehler gewesen, sich in jüngerer Vergangenheit nicht genug einzumischen. „Ich habe Christian Heidel eben nicht täglich angerufen und gefragt, was er tut“, sagte Tönnies: „Wir haben im Aufsichtsrat entschieden, dass Heidel es machen soll. Er hat den Generalschlüssel des FC Schalke bekommen. Und das Ergebnis haben wir jetzt.“

Einer von Heidels größten Fehlern sei es gewesen, nicht eng genug mit Coach Domenico Tedesco zusammenzuarbeiten, meinte Tönnies: „Wir hatten einen jungen Trainer, der unbedingt Hilfe gebraucht hätte. Wenn ich dem Christian eines vorwerfe, dann ist es, dass er nicht nah genug am Trainer dran war und dass er dem Trainer aus dem Fundus seiner Erfahrung nicht geholfen hat.“

Tönnies weiter: „Das hat Domenico geschadet. Domenico braucht Nähe zu seinem Vorgesetzten, und er braucht auch Rat.“

Tönnies: „Sind abgeschmiert wie noch nie“

Zudem wurde erneut Heidels mangelnder Willen zu einer Entlastung seiner eigenen Person thematisiert. „Es gab 2017 ein Treffen, und da habe ich Christian Heidel gesagt: Lass uns deine Arbeit entlasten“, so Tönnies.

+++ FC Schalke gibt Neuverpflichtung bekannt - hier alle Details +++

Der S04-Aufsichtsratsboss erzählte: „Wir haben nicht an seiner Qualität gezweifelt. Wir haben einfach gesagt: Das ist zu viel. Die Zeiten eines Rudi Assauer sind vorbei. Der Fußball hat sich verändert. Wir wollten das Ganze auf mehrere Schultern verteilen.“

+++ Eishockey WM 2019: Deutschland – USA LIVE: Hier alle Highlights und Infos +++

Tönnies: „Da hat Heidel gesagt: Nein, das brauche ich nicht. Ich mache das ganz alleine. Dann kam 2018 die Vizemeisterschaft. Das hat uns natürlich vernebelt. Aber wir haben dann gesagt: Okay, wenn’s klappt, ist es so in Ordnung. Dann sind wir mit großen Erwartungen in die neue Saison gegangen und sind abgeschmiert wie noch nie.“

 
 

EURE FAVORITEN