Gelsenkirchen

FC Schalke 04 nach Bremen-Pleite im Abstiegskampf – „Klar, dass es da Pfiffe gibt“

Schalke-Trainer Domenico Tedesco war nach der Niederlage gegen Werder Bremen ernüchtert.
Schalke-Trainer Domenico Tedesco war nach der Niederlage gegen Werder Bremen ernüchtert.
Foto: imago/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Serie gerissen. Gerade, als es beim FC Schalke 04 wieder bergauf zu gehen schien, holten sich die Knappen im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen eine 0:2 (0:1)-Heimpleite ab.

Die traurige Realität: Abstiegskampf statt Aufbruchstimmung. Der FC Schalke 04 steht auf Tabellenplatz 16. Dabei war die Leistung gegen Werder bei weitem nicht schlecht.

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Woran hat es gelegen?

FC Schalke 04 – SV Werder Bremen: Die Stimmen zum Spiel

Domenico Tedesco (Trainer FC Schalke 04): „Wir sind grundsätzlich gut ins Spiel gekommen. Bremen hatte in den ersten 20 Minuten keine Torchance, wir haben ein gutes Pressing gespielt. Mit dem 0:1 ist unsere Unsicherheit zurückgekehrt, das ist schade. Am Ende war der Sieg für Bremen verdient, weil sie effektiver und cleverer waren. Wir sind vor dem Spiel und phasenweise während der Spiele weiter auf einem guten Weg. Wenn die Ergebnisse ausbleiben, ist es klar, dass es Pfiffe gibt.“

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Guido Burgstaller (Stürmer FC Schalke 04): „Das einzige, was wir uns heute vorwerfen müssen, ist dass wir vorne kein Ding reingemacht haben. Wir sind gut in die Partie gestartet, nach dem ersten Gegentor aber verunsichert gewirkt. In der zweiten Halbzeit wollten wir offensiver agieren, auch das ist uns eigentlich gut gelungen. Mit dem 2:0 ist das Spiel dann vorbei. Der Druck wird größer – dass wir Spiele gewinnen müssen, ist klar. Wir laufen jetzt weiter hinterher, das tut weh.“

>> Doppelter Eggestein schockt Schalke – effektiver SVW zieht Knappen den Zahn

Maximilian Eggestein (Doppeltorschütze SV Werder Bremen): „Dass Schalke einer meiner Lieblingsgegner ist, kann man schon so sehen (lacht). Schön, dass es jetzt auch mit einem Doppelpack geklappt hat. Ich habe viel Torschusstraining gemacht und freue mich, dass es diese Saison auch funktioniert. Heute haben wir eine Mannschaft, die um die oberen Plätze mitspielt, auf Distanz geschossen.“

FC Schalke 04 – SV Werder Bremen: Kohfeld: „Haben ein Selbstverständnis entwickelt“

Florian Kohfeld (Trainer SV Werder Bremen): „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel heute, wir haben nicht Hurra-Fußball gespielt, sondern sind eher kontrolliert aufgetreten. Wir haben ein gewisses Selbstverständnis entwickelt, trauen uns mit dem Ball zu spielen – auch auf Schalke oder in Dortmund. Wichtig, aus der Distanz Torgefahr zu entwickeln. Es freut mich sehr für Maximilian Eggestein.“

Max Kruse (Kapitän SV Werder Bremen): „Wenn man 2:0 auf Schalke gewinnt und so guten Fußball spielt wie im Moment, da beschwert man sich nicht. Wir haben unsere Dinge eiskalt gemacht. Das zeichnet uns im Augenblick aus.“

Schalkes Abwehrchef Naldo: „Waren zu naiv“

Naldo (Verteidiger FC Schalke 04): „Wir waren im gegnerischen Sechzehner nicht so präsent. Wir haben in den ersten 45 Minuten sehr kompakt gestanden, bekommen dann bei der ersten Chance das Gegentor. In der vergangenen Saison standen wir hinten sehr gut, waren zudem eiskalt vor dem gegnerischen Tor. Heute waren wir beim zweiten Gegentreffer zu naiv, da haben wir einfach geschlafen.“

 
 

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