FC Schalke 04: So reagiert Rudy auf seine kuriose „Umschulung“

Sebastian Rudy steht beim FC Schalke 04 vor einer neuen Herausforderung.
Sebastian Rudy steht beim FC Schalke 04 vor einer neuen Herausforderung.
Foto: imago images/Team 2

Mit dieser Situation hätte beim FC Schalke 04 vor einigen Wochen wohl noch niemand gerechnet.

Sebastian Rudy kehrte im Juli nach seiner einjährigen Leihe aus Hoffenheim zurück. Weil die Sinsheimer den 30-Jährigen gerne behalten hätten und auch Rudy sich einen Verbleib an alter Wirkungsstätte hätte vorstellen können, deutete vieles darauf hin, dass der Mittelfeldspieler womöglich keine Partie mehr für Schalke absolvieren würde.

Schalke und das Warten auf die Deutsche Meisterschaft
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FC Schalke 04: Rudy heiß auf seine neue Aufgabe

Doch dann kam alles anders: Rudy bleibt nicht nur auf Schalke, sondern kommt bei den Königsblauen nun auch noch auf einer Position zum Einsatz, mit der man ihn nicht zwingend in Verbindung bringt.

Weil Schalke momentan weder einen gelernten Rechtsverteidiger noch das Geld für die Verpflichtung eines eben solchen hat, muss Rudy nun hinten rechts ran. Zu Beginn seiner Karriere hatte er mal eine Hand voll Spiele auf dieser Position absolviert. In den vergangenen Jahren war er allerdings fast ausschließlich im Mittelfeldzentrum eingesetzt worden. „Ich gehe die Rolle positiv an“, sagt Rudy bei Schalke-TV: „Ich werde versuchen, es dort mit Auge und spielerisch zu lösen.“

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„Ich schaue nur noch nach vorne“

Nach seinem Jahr in Hoffenheim hat Rudy in diesem Sommer auf Schalke bereits „gut wieder reingefunden. Ich habe mich nach meiner Rückkehr vom ersten Tag an voll reingehauen und will der Mannschaft helfen.“

Dass es für ihn auf Schalke in der Saison 2018/19 nicht so berauschend lief, will Rudy schnell abhaken: „Für mich ist es wichtig, dass ich jetzt nicht mehr zurückblicke, sondern nur noch positiv nach vorne schaue.“

„Sind auf einem guten Fitnesslevel“

Die Vorbereitung sei bislang sehr gut gewesen, stellt der 30-Jährige klar: „Klar, das eine oder andere Ergebnis war nicht optimal. Aber wir wissen, worauf wir im Training hingearbeitet haben. Wir haben gute Grundlagen gelegt und sind auf einem sehr guten Fitnesslevel.“

Wichtig sei es für den FC Schalke vor allem, die Horror-Rückrunde der vergangenen Saison zu vergessen, findet Rudy: „Die 16 Spiele ohne Sieg müssen raus aus den Köpfen. Wir alle sind zu dem Entschluss gekommen, dass es nur noch nach vorne geht. Wir haben viel Qualität. Jetzt müssen wir es aber auch beweisen.“ (dhe)

 
 

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