Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Kolasinac verrät irres Derby-Erlebnis – „Bin mitten im Abteil ausgeflippt“

FC Schalke 04: Sead Kolasinac erinnert sich vor dem Duell gegen den BVB an ein besonderes Derby-Erlebnis.
FC Schalke 04: Sead Kolasinac erinnert sich vor dem Duell gegen den BVB an ein besonderes Derby-Erlebnis.
Foto: imago images/Ulrich Hufnagel

Gelsenkirchen. Am Samstag steht für den FC Schalke 04 das heißeste Duell des Jahres an. Der ungeliebte Revierrivale aus Dortmund kommt zum Revierderby in die Veltins Arena.

Vor dem Duell erzählt Sead Kolasinac von einem irren Derby-Erlebnis, das dem Rückkehrer und Kapitän wohl für immer in Erinnerung bleiben wird.

FC Schalke 04: Kolasinac verrät irres Derby-Erlebnis

Kolasinac war im Herzen immer Schalker, wie er nicht müde wird, zu betonen. Selbst in seiner Zeit beim FC Arsenal (2017 bis 2021) habe er den Revierklub nicht aus den Augen verloren. „Ich habe versucht, jedes Spiel zu schauen, wenn ich nicht parallel selbst auf dem Platz stand“, erzählt er im Vereinsmagazin „Schalker Kreisel“. Sogar in der Kabine habe er manchmal noch auf dem Handy Schalke-Spiele verfolgt.

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Als im Winter dann die Rückkehr zu S04 gelang, löste das unter den blau-weißen Fans regelrechte Jubelstürme aus. Kolasinac war gekommen, um seinen Herzensklub doch noch vor dem Abstieg zu retten. In dieser Mission steht jetzt das nächste schwierige Duell an: Das Revierderby gegen Borussia Dortmund.

Vor der Partie erinnert sich Kolasinac an ein besonderes Derby, das er von England aus verfolgte. „Ich kann mich gut an eine Zugfahrt zum Spiel beim FC Burnley erinnern: Mesut Özil, Granit Xhaka und Shkodran Mustafi schauten mit“, so Kolasinac. Auch Mustafi ist seit dem Winter ein Knappe.

Kolasinac weiter: „Es lief das berühmte Derby, die anderen führten 4:0. Ich dachte: Mein Gott! Dann streikte dauernd die Internetverbindung, ich hatte schon fast keinen Bock mehr. Plötzlich stand es nur noch 4:2, 4:3, und auf einmal fiel das 4:4“, erinnert er sich an die Aufholjagd der Schalker im Auswärtsderby 2017. „Da bin ich mitten im Abteil ausgeflippt.“

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Gelingt es Schalke einen ähnlichen Kampfgeist und Siegeswillen auch an diesem Samstagabend auf den Platz zu bringen, könnte die Mannschaft um Sead Kolasinac überraschen. Einer, der weiß, wie man der Revierrivalen ärgert, sitzt zudem auf der Schalker Bank: 4:4-Torschütze Naldo kann als Co-Trainer für zusätzliche Motivation sorgen. Trotz allem ist Schalke aber der Außenseiter in diesem Duell. (the)

 
 

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