Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Nächster Rückschlag! So lange fallen Schöpf und Stambouli aus

Das Spiel des FC Schalke bei Hertha BSC wurde für Alessandro Schöpf früh zum Albtraum.
Das Spiel des FC Schalke bei Hertha BSC wurde für Alessandro Schöpf früh zum Albtraum.
Foto: imago/Eibner

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 muss wochenlang auf zwei Leistungsträger verzichten.

Benjamin Stambouli und Alessandro Schöpf hatten sich in der ersten Halbzeit des Spiels bei Hertha BSC am vergangenen Freitag verletzt und waren umgehend ausgewechselt worden. Schon am Freitag hatte Schalke-Trainer Domenico Tedesco befürchtet: „Dann kamen die zwei Verletzungen, die uns sicherlich nicht nur heute, sondern auch in den kommenden Tagen und Wochen wehtun werden.“

Schalke wochenlang ohne Stambouli und Schöpf

Der 33-Jährige sollte Recht behalten. Stambouli wurde nach seinem Jochbeinbruch erfolgreich operiert und fällt vier Wochen aus, teilte der Verein mit.

Schöpf wird am Mittwoch (30. Januar) am Außenband des linken Kniegelenks operiert und fehlt sogar acht bis sechs Wochen.

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Schalke und das Verletzungspech

Der FC Schalke blieb in dieser Saison nun wahrlich nicht vom Verletzungspech verschont. Aktuell sind neben Schöpf und Stambouli Amine Harit (Muskelfaserriss), Breel Embolo (Fußbruch), Guido Burgstaller (Achillessehnenreizung) und Steven Skrzybski (Muskelfaserriss) verletzt.

Schalke: Wichtige Spiele vor der Brust

Diese Spieler fehlen Schalke ausgerechnet in den anspruchsvollen kommenden Wochen. In der Bundesliga muss Schalke in den kommenden beiden Spielen gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach und den Branchenprimus FC Bayern München ran. Zudem steht in der kommenden Woche das Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf sowie in drei Wochen das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Manchester City an.

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Immerhin: Der Start in die Rückrunde lief bei Schalke bereits gut. Gegen den VfL Wolfsburg gewannen die Königsblauen am 18. Spieltag 2:1, ehe es am 19. Spieltag bei Hertha BSC ein 2:2 gab. Doch Tedesco weiß ganz genau: „Es ist nicht wichtig wie es beginnt, sondern wie es weitergeht.“

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Der S04-Coach ist sich sicher, dass sein Team auch diesen personellen Engpass meistern wird. Nach dem 2:2 in Berlin hatte er gesagt: „Wichtig ist, dass wir nach den beiden frühen Verletzungen im Spiel geblieben sind. Wir haben versucht, das Spiel zu kontrollieren. Wir haben den Kopf nicht verloren. Die Jungs, die reingekommen sind, haben das mindestens adäquat ersetzt.“

 
 

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