FC Schalke 04: Ex-Coach Breitenreiter mit fiesem Vorwurf an S04 – „Das sind Fakten“

Schalke und das Warten auf die Deutsche Meisterschaft

Schalke und das Warten auf die Deutsche Meisterschaft

Seit 1958 warten die königsblauen Fans sehnsüchtig auf die nächste Deutsche Meisterschaft. Wird Schalke demnächst vom Fenster-Fluch befreit?

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Noch findet die Schweizer Super League in Deutschland keine große Aufmerksamkeit. Denn dort hofft der FC Zürich aktuell auf den ersten Meistertitel seit 2009. Trainiert wird die Mannschaft von Ex-Schalke-Coach Andre Breitenreiter.

In der Saison 2015/16 war Breitenreiter beim FC Schalke 04 an der Seitenlinie. Diese Zeit prägt den 48-Jährigen noch heute.

FC Schalke 04: Breitenreiter mit fiesem Vorwurf an S04

Bevor Breitenreiter im Sommer die Züricher übernahm, war er zweieinhalb Jahre vereinslos. Das liegt auch an seinem Ruf, den er in Deutschland seit Jahren genießt, erklärte er in einem Interview mit „Sport Bild“.

„Wenn einige meinen Namen hören, dann sagen sie: Der Andre Breitenreiter war doch Trainer auf Schalke. Aber sie wissen dann nicht, dass wir Fünfter wurden, den besten Saisonstart seit 45 Jahren hinlegten, dass Schalke circa 90 Millionen Euro Transfereinnahmen hatte, dass Spieler wie Leroy Sané, Max Meyer, Alessandro Schöpf oder Roman Neustädter für ihre Länder Nationalspieler wurden. Das sind Fakten“, so Breitenreiter.

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Wenn man auf die Spielzeit zurückblickt, in der Breitenreiter die Königsblauen trainierte, liest sich seine Bilanz definitiv besser, als bei manch anderen Trainer, die länger bei S04 geblieben sind. In 44 Partien als Cheftrainer sammelte er durchschnittlich 1,59 Punkte pro Partie – mehr als alle seine sieben Nachfolger.

Breitenreiter hat wegen Schalke „vielleicht ein schlechtes Image“

Trotzdem musste Breitenreiter im Sommer 2016 nach nur zwölf Monaten den Verein verlassen und für Markus Weinzierl Platz machen, für den die Gelsenkirchener drei Millionen Euro an den FC Augsburg zahlten. Seitdem habe er „vielleicht ein schlechtes Image“ in Deutschland, so Breitenreiter.

Dabei sei es der Klub selbst gewesen, der in seiner einzigen Saison bei den Knappen den Realitätssinn verlor und mit kühnen Meisterträumen für eine schlechtere Wahrnehmung eigentlich guter Leistungen gesorgt habe.

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„Am Ende des Tages ging es im Verein um Eitelkeiten und um Politik, die im Hintergrund gemacht wurde“, ordnet Breitenreiter seinen Abschied ein. Der neue Manager Christian Heidel habe letztlich einen eigenen Trainer installieren wollen, obwohl in langen Gesprächen zuvor der Eindruck entstanden sei, dass Breitenreiter weiter auf Schalke arbeiten würde.

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„Diese Erfahrungen haben mich für meinen weiteren Karriereweg sehr geprägt“, erklärt der Trainer des aktuellen Tabellenführers der Schweiz im Rückblick auf ein bewegtes Jahr auf Schalke. (oa)