FC Schalke: Torwart-Entscheidung steht bevor – DIESE Argumente liefern Rönnow und Fährmann

Schalke 04: Wer wird die endgültige Nummer 1?
Schalke 04: Wer wird die endgültige Nummer 1?
Foto: imago images/Team 2

Dieser Entscheidung fiebern die Fans des FC Schalke 04 entgegen! Wenn die Knappen am Samstag gegen Wolfsburg wieder auf den Bundesligarasen zurückkehren, entscheidet sich auch der Kampf ums Tor.

Manuel Baum hatte angekündigt, sich nach der Länderspielpause für eine Nummer 1 entscheiden zu wollen. Doch was spricht eigentlich für die jeweiligen Keeper des FC Schalke 04?

FC Schalke 04: Rönnow hat die Statistik auf seiner Seite – Fährmann die Mentalität

Zu Beginn der Saison machte David Wagner Fährmann zum neuen (alten) Stammtorwart. Als Wagner gehen musste, kam neben Baum eben auch Rönnow zu den Knappen.

Anschließend verletzte sich Fährmann, sodass Rönnow schneller als erhofft ran durfte. Im Pokal kehrte der Verletzte zurück und war am Sieg nicht unwesentlich beteiligt. Vor dem entscheidenden Wolfsburg-Spiel stellt sich die Frage, wo die beiden jeweils stehen.

Frederik Rönnow – der sichere Rückhalt

Auch wenn Rönnow den Schalkern in der Liga ebenfalls noch nicht zu einem Sieg verhelfen konnte, so war er doch stets einer der wenigen Lichtblicke im Team der Königsblauen. Ohne den 28-Jährigen hätten die Knappen weitaus mehr Tore kassieren und am Ende mit noch weniger Punkten dastehen können.

Statistisch gesehen zeigt Rönnow pro 90 Minuten im Schnitt 3,99 Paraden (via ligainsider.de). Damit liegt er von allen Torwarten der Bundesliga an der Spitze und auch vor Fährmann, der mit durchschnittlich 3,45 Paraden auf dem zweiten Platz dieses Rankings liegt.

Auch bei den abgewehrten Schüssen liegt Rönnow weit vorne, belegt mit einer Quote von 70,6 Prozent den fünften Platz in der Bundesliga – Fährmann ist hier mit nur 42,9 Prozent letzter von allen Keepern des Oberhauses.

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Spielerisch sehen viele Experten den Dänen ebenfalls vor seinem Konkurrenten. Besonders im Spielaufbau agiert er sicher, leistet sich kaum Patzer. Alles Argumente, die trotz der Ergebnis-Misere für ihn sprechen.

Ralf Fährmann – die vermisste Führungspersönlichkeit

Fragte man die Fans des FC Schalke 04 nach den Problemen der Mannschaft, fiel in der Vergangenheit oftmals das Argument die Knappen hätten fast keine Spieler mehr, die sich mit dem Klub identifizieren. Fehlende Mentalität auf dem Platz wurde ausgemacht.

All das trifft auf Fährmann nicht zu, der der Schalker Jugend entstammt und als Führungspersönlichkeit gilt. Obwohl er 2019 abgesägt und zwei Mal verliehen wurde, kehrte er zu seinem Verein zurück, bereit für seinen Platz zu kämpfen.

Diese Einstellung würde dem Team sicherlich helfen. Zuletzt zeigte der 32-Jährige im Pokal auch, dass man auf in zählen kann, als er den Elfmeter zum möglichen Gleichstand hielt. Und noch ein Punkt spricht pro Fährmann.

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Kollege Rönnow ist nur bis zum Sommer ausgeliehen. Ein langfristiger Verbleib dürfte auch am Geld scheitern. Will Baum dann nicht schon wieder eine Torwart-Diskussion aufmachen, wäre der Ur-Schalker schon jetzt seine optimale Wahl.

Rönnow oder Fährmann, wer wird es?

Für Rönnow sprechen vor allem die sportlichen Aspekte. Das scheint auch Baum so zu sehen. Laut dem „Kicker“ soll der dänische Nationalspieler die Nase vorn haben. Die endgültige Entscheidung wird der Trainer in wenigen Tagen bekanntgeben. (mh)

 
 

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