Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Bei Klinsmann wird Wagner deutlich – „Ich persönlich...“

David Wagner vom FC Schalke 04 positionierte sich in der Debatte um Jürgen Klinsmanns Rücktritt deutlich.
David Wagner vom FC Schalke 04 positionierte sich in der Debatte um Jürgen Klinsmanns Rücktritt deutlich.
Foto: imago images / Montage: DER WESTEN

Gelsenkirchen. Neben vielen Experten und Fans zeigt sich auch David Wagner, Trainer des FC Schalke 04, überrascht vom plötzlichen Rücktritt Jürgen Klinsmanns bei Hertha BSC Berlin.

Auf die Begründung des ehemaligen Bundestrainers für seine Kündigung angesprochen, wird Wagner sehr deutlich.

FC Schalke 04: Wagner mit deutlichen Worten über Klinsmann

Über Facebook hatte Jürgen Klinsmann am Dienstag völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt – ohne zuvor die Vereinsführung der Hertha zu informieren. Darin hatte er deutlich gemacht, dass er „das Vertrauen der handelnden Personen“ nicht mehr spüre.

Der Rücktritt zog eine Diskussion über die unterschiedlichen Anforderungen und Zuständigkeiten von Trainern in Deutschland im Vergleich zum Ausland nach sich. Klinsmann, der zuvor in den USA als Vereins- und Nationaltrainer tätig war, hatte deutlich gemacht, dass er gerne mehr Kompetenzen bei der Hertha gehabt hätte: „Mir hat aufgestoßen, dass der Manager immer seine Kommentare abgibt.“ Das ist in England und auch in den USA unüblich, dort ist der Trainer (als Headcoach) der alleinige Zuständige für sportliche Belange.

David Wagner reagierte mit Unverständnis auf solcherlei Aussagen: „Du musst wissen, auf was du dich einlässt. Wenn du nach Deutschland kommst, weißt du, wie es hier funktioniert und solltest normalerweise nicht überrascht sein.“

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Wagners persönliche Auffassung eines Trainers unterscheidet sich zudem von der Klinsmanns: „Ich persönlich mag das hier in Deutschland, weil du in England in so viele Dinge involviert bist, dass es am Ende gefühlt ein bisschen hinten runter fällst, deine Mannschaft zu trainieren. Und das ist ja eigentlich das Wesentliche an der ganzen Geschichte.“

Seine Überraschung begründet Wagner auch damit, dass Klinsmann die sozialen Medien wählte, um seinen Rückzug öffentlich zu machen: „Ich wusste gar nicht, dass man seinen Rücktritt auf sowas verkünden kann.“

 
 

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