Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Bei der Torwart-Frage verrät Coach Wagner: „Ich weiß schon…“

Alexander Nübel kehrt beim FC Schalke 04 ins Tor zurück.
Alexander Nübel kehrt beim FC Schalke 04 ins Tor zurück.
Foto: imago images / eu-images

Gelsenkirchen. Das Torwart-Theater beim FC Schalke 04 nahm in dieser Woche ein vorläufiges Ende – aus wenig erfreulichen Gründen.

In den vergangenen Wochen war rund um Schalke wild diskutiert worden: Welcher Keeper würde beim Ligaspiel in Berlin am Freitagabend im S04-Tor stehen? Markus Schubert oder Alexander Nübel?

FC Schalke 04: Schubert verletzt

Nübel ist nach seiner abgesessenen Rot-Sperre wieder spielberechtigt. Allerdings machte Schubert seine Sache in den vier Partien meist überzeugend. Und würde Wagner vielleicht lieber auf Schubert bauen, weil das Nachwuchstalent in der kommenden Saison womöglich die Nummer 1 im Schalker Tor ist?

Die Diskussion wurde in dieser Woche beendet, als bekannt wurde, dass Schubert vorerst verletzungsbedingt ausfällt. Wie schlimm es den 21-Jährigen erwischt hat, kann David Wagner noch nicht abschätzen. „Ich kann noch nichts Genaues sagen“, so der S04-Coach: „Er geht noch zum MRT. Ich weiß aber, dass er schon seit dem Trainingslager Probleme mit der Patellasehne hat.“

Doch eine Verschnaufpause für Schubert war für Wagner zunächst keine Option. „Ich wollte mit der medizinischen Abteilung über nichts diskutieren, denn wenn Alex und Schubi nicht spielen, haben wir Not auf dieser Position.“

Jetzt ist Nübel wieder da, und Schubert kann geschont werden. „Wie lange er pausieren muss, das werden wir dann sehen.“

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Wagner: „War nicht meine Diskussion“

Die großen Torwart-Diskussionen der vergangenen Wochen kann Wagner nicht nachvollziehen. „Das war eine öffentliche Diskussion, aber nicht meine Diskussion“, sagt der 48-Jährige: „Ich weiß nicht, ob ich auch nur 0,7 Prozent meines Gedankenguts an diese Torwartdiskussion verschwendet habe. Ich hatte irgendwie das Gefühl, mir würden irgendwelche Probleme suggeriert. Das war ungefähr so, als müsste ich mich zwischen einem Einarmigen und einem mit Glasauge entscheiden.“

Wagner weiter: „Was ist denn wirklich passiert? Einer unserer Torhüter geht zu Bayern München. Wie gut man sein muss, um bei Bayern München zu spielen, haben wir gerade erfahren. Und der andere Torwart steht unter Umständen bei den Olympischen Spielen im deutschen Tor. Das heißt: Wir haben zwei richtig gute Torhüter. Das ist doch kein Problem.“

 
 

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