Gelsenkirchen

Gut 20 000 Karten für Assauer-Film auf Schalke sind verkauft

Umarmung: Marcelo Bordon und Ex-Manager Rudi Assauer.
Umarmung: Marcelo Bordon und Ex-Manager Rudi Assauer.
Foto: firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Bisher sprechen die Veranstalter von einem „halben Weltrekord“, der erreicht sei. Im Klartext: Eine Woche vor der Aufführung des Dokumentarfilms über Rudi Assauer am 4. Mai in der Arena sind schon mehr als 20 000 Karten verkauft – eine stolze Zahl, aber eben noch kein Weltrekord für eine Film-Premiere.

Der steht aktuell bei 43 624 Besuchern und soll am Freitag in einer Woche, am 114. Geburtstag des FC Schalke 04, überboten werden. „Wenn ein Gebiet das schaffen kann“, glaubt Regisseur Don Schubert, „dann ist es die Region hier im Pott“.

Assauer-Film auf Schalke: Vier große Leinwände werden aufgestellt

Am Donnerstag nannten die Veranstalter Einzelheiten zu dem ehrgeizigen Projekt. Der Film, der aus Archivmaterial über Rudi Assauer, Interviews mit langjährigen Weggefährten des ehemaligen Schalke-Managers und modernen Animationen besteht, beginnt um 20.04 Uhr – nahezu stilecht nach Schalker Art.

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Gezeigt wird er nicht, wie meist angenommen, auf dem Video-Würfel unterm Arena-Dach, sondern auf vier großen Leinwänden mit insgesamt 650 Quadratmetern Fläche. So soll ein richtiges Kino-Erlebnis in der riesigen Arena aufkommen.

Heidel findet Trailer „bewegend“

Geplant ist auch, dass der an Demenz erkrankte Rudi Assauer am 04. Mai in der Arena anwesend sein wird. „Aber man weiß natürlich jetzt noch nicht genau, ob es am nächsten Freitag ein guter oder ein nicht so guter Tag für ihn ist“, sagt Regisseur Schubert mit dem Verweis auf Assauers Erkrankung und verspricht: „Wir werden auf jeden Fall jegliche Rücksicht nehmen.“

Schalkes Mannschaft sowie die sportliche Leitung um Manager Christian Heidel können der Film-Premiere indes übrigens nicht beiwohnen, weil sie am 4. Mai schon in Augsburg sind, wo am 5. Mai das vorletzte Bundesliga-Spiel dieser Saison ansteht. Heidel sagt aber schon nach dem kurzen Trailer über den Assauer-Film: „Sehr, sehr bewegend.“

 

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