FC Schalke 04: Rouven Schröder steht vor diesem Problem – „Eine absolute Herausforderung“

FC Schalke 04: Rouven Schröder übernimmt als Sportdirektor.
FC Schalke 04: Rouven Schröder übernimmt als Sportdirektor.
Foto: imago images/Poolfoto

Rouven Schröder bleibt beim FC Schalke 04 keine Eingewöhnungszeit. Seit rund drei Wochen ist der Sportdirektor bereits im Amt, am Freitag wurde er im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Gemeinsam mit Peter Knäbel steht Schröder nun vor der Aufgabe, einen schlagkräftigen Kader für Schalke 04 zusammenzustellen. Doch der Ex-Mainzer steht vor einem großen Problem.

FC Schalke 04: Schröder muss auf dem Transfermarkt sein Geschick beweisen

Knapp drei Wochen verbleiben, bis die Knappen in die Saisonvorbereitung auf die zweite Liga starten. Im Idealfall soll der Großteil der Mannschaft dann schon stehen. Mit den Verpflichtungen von Simon Terodde, Danny Latza, Victor Palsson und Marcin Kaminski wurden die Weichen bereits gestellt.

Doch Schröder hat ein anderes, im wahrsten Sinne, großes Problem. Er muss darauf achten, dass der Kader nicht zu groß wird. 28 Spieler umfasst die Profimannschaft der Königsblauen derzeit. Bevor weitere Spieler verpflichtet werden, müssen einige der Absteiger den Verein verlassen.

Dass dies aktuell nicht so leicht ist, verdeutlichen die Worte des Sportdirektors. „Das ist eine absolute Herausforderung, wir müssen da auch nichts beschönigen“, erklärt er. Dies liege vor allem daran, dass viele S04-Stars mit lukrativen Erstligaverträgen ausgestattet sind.

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Zwar gäbe es für diese Spieler einen Markt, dieser sei allerdings begrenzt. Schalke selbst sei nicht in der Lage, sie zu behalten, weil sie schlicht nicht mehr in das Budget eines Vereins aus der zweiten Liga passen.

Schalke-Sportdirektor spricht von guten Gesprächen

Schröder verrät allerdings auch, dass man mit einigen Spielern und Vereinen bereits gute Gespräche geführt habe. Aber er stellt auch deutlich klar: „Wir werden keinen Spieler verschenken und uns nicht ausnutzen lassen. Wir werden gewisse Ablösen fordern. Das ist elementar für uns.“

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Nur so sei man in der Lage, selbst auf dem Transfermarkt nochmal aktiv zu werden. „Am Ende des Tages müssen wir auf die Kadergröße achten“, so Schröder. Mit 35 bis 40 Spielern könne keine konzentrierte Vorbereitung stattfinden. (mh)