FC Schalke 04: Peter Neururer dachte bei Anruf, er wird Tedesco-Nachfolger – der Fall erinnert an...

Nachdem sich der FC Schalke 04 im März von Trainer Domenico Tedesco getrennt hatte, wurde lange gemunkelt, wer sein Amt übernehmen würde.

Dabei fielen viele Namen. Auch Peter Neururer, der den FC Schalke 04 von 1989 bis 1990 – damals in der 2. Bundesliga – trainierte, machte sich Gedanken, wie es bei den Königsblauen weitergeht.

FC Schalke 04: Neururer von vermeintlichem Trainer-Angebot begeistert

Als ihn Josef Schnusenberg, Ex-Präsident des FC Schalke 04 dann anrief, war für ihn klar: Es kann nur einen geben, der dem S04 aus der Patsche helfen kann, die Gelsenkirchener wollen ihn als Trainer haben! Doch dann stellte sich das ganze als großes Missverständnis heraus.

Im Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärt der 64-Jährige: „Er rief mich an. Genau zu dem Zeitpunkt, als Schalke Tedesco entlassen hatte. Jupp fragte mich, ob ich helfen könne und erzählte mir, was der Klub so alles aufbauen wolle.“ Neururer sei davon begeistert gewesen.

Weiter sagt der Fußball-Funktionär ganz ehrlich: „Ich habe dann also versprochen, dass ich zu 100 Prozent dabei bin.“ Er habe allerdings gefordert, dass die Champions-League nicht das Ziel der Saison sein dürfe. Erst da sei Schnusenberg klar geworden: Neururer denkt, er würde neuer Trainer des FC Schalke 04 werden.

---------------------------------------

News vom FC Schalke 04:

FC Schalke 04 ringt wohl um diesen jungen Mittelfeldspieler aus Zagreb – doch auch ein anderer Bundesligist mischt mit

Testspiel-Hammer! Jürgen Klopp fordert den FC Schalke 04 heraus

FC Schalke 04 im Marktwert-Update: Es gibt nur einen großen Gewinner

---------------------------------------

Peter Neururer: Am Ende war's dann doch nicht Schalke

„'Peter', sagte er dann. 'Wir reden hier über Wattenscheid 09, ich sitze da im Aufsichtsrat.' Da war ich erst einmal baff. Aber ich hatte ihm mein Wort gegeben. Und wenn ich jemandem ein Versprechen gebe, dann stehe ich auch dazu“, erzählt Neururer der „Rheinischen Post“ (Bezahlinhalt). Seit März 2019 ist Neururer nun als Sportlicher Leiter des Regionalligisten SG Wattenscheid 09 tätig.

Der Irrtum erinnert an eine Geschichte aus den 90er Jahren: 1996 erzählte sein Berater dem damaligen ghanaischen Fußballnationalspieler Abedi Pele, dass er ein Angebot aus München habe. Pele freute sich, seine Karriere beim FC Bayern beenden zu können, sagte zu und unterschrieb den Vertrag.

Doch dann stellte sich heraus: Es waren gar nicht die Bayern, für die er in Zukunft antreten wird – sondern der Stadtrivale TSV 1860 München. Pele wusste nicht, dass es zwei Bundesligisten in München gibt.(cs)

 
 

EURE FAVORITEN