Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Mit diesem Coup überzeugte Peter Knäbel den Aufsichtsrat

Der FC Schalke 04 hat mit Peter Knäbel einen neuen festen Sportvorstand.
Der FC Schalke 04 hat mit Peter Knäbel einen neuen festen Sportvorstand.
Foto: dpa

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat wieder einen Sportvorstand. 31 Tage nach der Entlassung von Jochen Schneider ist die Interimslösung Peter Knäbel zur Dauerlösung erklärt worden.

Einstimmig wurde der wichtige Posten beim FC Schalke 04 vom Aufsichtsrat besetzt. Ein überzeugendes Argument dafür hatte Knäbel mit einem Transfer-Coup gelandet, wie Aufsichtsratsboss Jens Buchta nun verriet.

FC Schalke 04: Latza-Coup hatte Aufsichtsrat imponiert

Drei Punkte, so Buchta, hatten den Ausschlag für den 54-Jährigen gegeben. Sein strukturelles Denken und sein kritischer Blick auf die bestehenden Strukturen im Klub hatten imponiert, ebenso seine Bereitschaft, ohne jedes Zögern nach der plötzlichen Schneider-Entlassung einzuspringen und zu helfen.

Aber auch mit seiner bisherigen Arbeit als Entscheider auf Schalke hatte er überzeugt. Ein Beispiel prägte die Meinung des Aufsichtsrats zum Kandidaten Knäbel dabei offenbar ganz besonders.

Buchta: „Genau die Richtung, wie wir uns das Schalke der Zukunft vorstellen“

„Nicht zuletzt die Verpflichtung von Danny Latza geht genau in die Richtung, wie wir uns als Aufsichtsrat das Schalke der Zukunft vorstellen“, sagt Buchta.

Keine drei Wochen nach seiner Amtsübernahme als kommissarischer Leiter hatte Peter Knäbel mit der Verpflichtung von Danny Latza einen Coup gelandet.

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Trotz Stammplatz und Kapitänsamt bei Mainz 05 hatte der gebürtige Gelsenkirchener sich überzeugen lassen, zum S04 zurückzukehren und dort ablösefrei für mindestens zwei Jahre anzuheuern.

„Das Setzen auf einen bestimmten Typus Spieler, die idealerweise aus dem eigenen Umfeld kommen, den richtigen Charakter mitbringen, um Schalke in der schweren Zweitliga-Zeit, die vor uns liegt, weiterzuhelfen“, verrät Buchta, hatte den Aufsichtsrat beeindruckt – und am Ende dazu beigetragen, dass alle für Peter Knäbel stimmten.