FC Schalke 04: Was passiert mit Rudy? Der Mittelfeld-Motor verrät: „Habe mit Schalke...“

Sebastian Rudy ist in dieser Saison vom FC Schalke 04 an 1899 Hoffenheim ausgeliehen.
Sebastian Rudy ist in dieser Saison vom FC Schalke 04 an 1899 Hoffenheim ausgeliehen.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Wird Sebastian Rudy in der kommenden Saison beim FC Schalke 04 einen zweiten Anlauf wagen?

Der Mittelfeldspieler war im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern zu Schalke gewechselt, konnte in seiner ersten Saison bei den Königsblauen aber nicht überzeugen und wurde in dieser Spielzeit an 1899 Hoffenheim ausgeliehen.

FC Schalke 04: Wie geht's weiter bei Rudy?

Die Leihe endet am 30. Juni. Dann soll Rudy zu Schalke zurückkehren. Es sei denn, Hoffenheim zieht die Kaufoption in Höhe von 6 Millionen Euro.

Genau dort liegt bei den Hoffenheimern derzeit wohl ein großer Streitpunkt, wie „Bild“ berichtet. Die Vereinsführung will Rudy für diese Summe nicht verpflichten, weil es der Club-Philosophie widerspräche, einen verhältnismäßig alten Spieler ohne großes Entwicklungspotenzial zu verpflichten. Der mittlerweile freigestellte Trainer Alfred Schreuder setzte sich hingegen stets dafür ein, Rudy zu halten. Der Coach war nicht nur von den spielerischen Fähigkeiten des 30-Jährigen begeistert, sondern auch von dessen Führungsqualitäten.

Der FC Schalke würde es vermutlich begrüßen, wenn Hoffenheim die Kaufoption zieht. Die finanziell arg gebeutelten Schalker können jeden Euro gut gebrauchen – zumal mit Suat Serdar, Omar Mascarell und Weston McKennie bereits drei starke Sechser im Schalker Kader stehen.

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Rudy: „Weiß nicht, wie es weitergeht“

Am Samstag absolviert Rudy zunächst das Saison-Finale. Hoffenheim ist bei Borussia Dortmund zu Gast. „Ich weiß selbst noch nicht, wie es danach weitergeht“, sagt Rudy der „Sport Bild“: „Das ist mit kleiner Unterbrechung mein achtes Jahr in Hoffenheim. Deswegen ist der Verein meine Heimat, er liegt mir am Herzen wie kein anderer.“

Auf Schalke hat Rudy noch einen Vertrag bis 2022. „Ich habe auch mit Schalke keineswegs abgeschlossen“, stellt er klar.

Dass Schalke ihn im vergangenen Sommer an Hoffenheim abgab, kann Rudy nicht ganz nachvollziehen. „Das macht das Kapitel Schalke für mich manchmal noch immer schwer verständlich. Die Voraussetzungen waren – oder sind – eigentlich gut“, so der 30-Jährige: „Es kamen aber verschiedene Faktoren zusammen, dass es im ersten Jahr nicht geklappt hat. Wer weiß, wie es im zweiten Jahr gewesen wäre.“ (dhe)

 
 

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