FC Schalke 04: Alexander Nübel zu den Bayern – SO reagiert Manuel Neuer jetzt

Alexander Nübel folgt Manuel Neuer und wechselt vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München.
Alexander Nübel folgt Manuel Neuer und wechselt vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München.
Foto: imago images/Sven Simon

Als Alexander Nübel seinen Wechsel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München verkündet hatte, löste er große Diskussionen aus. Schließlich steht mit Manuel Neuer beim FCB einer der besten Keeper der Welt im Kasten.

Neuers Vertrag beim FC Bayern läuft im kommenden Jahr aus. Schnell schossen Gerüchte wie Pilze aus dem Boden, wonach Neuer die Münchner verlassen würde, sobald Nübel von Schalke an die Säbener Straße wechselt.

Schalke-Keeper Nübel zu den Bayern – wie reagiert Neuer?

Doch nun kommt alles anders. Neuer will offenbar bei den Bayern bleiben – und hat offenbar gigantische Gehaltsforderungen. Mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr – mit dieser enormen Forderung soll Bayern Münchens Kapitän die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Rekordmeisters erst einmal verärgert haben. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach hat Neuers Berater Thomas Kroth bei ersten Gesprächen angeblich diese Summe als Gehalt für den 34-Jährigen gefordert. Die Bayern wollten dies auf SID-Anfrage zunächst nicht kommentieren.

Wie auch immer: Die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Neuer über einen neuen Vertrag ab 30. Juni 2021 sind offenbar schwieriger als allgemein angenommen. Zuletzt hatte der kicker bereits berichtet, dass die Verhandlungen wegen der Laufzeit des neuen Vertrags „massiv“ ins Stocken geraten seien. Neuer soll eine geplante Verlängerung um weitere zwei Jahre bis 2023 erst einmal abgelehnt haben. Der DFB-Kapitän habe sogar fünf Jahre ins Gespräch gebracht. Dann wäre er 39.

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Kann Neuer das hohe Niveau halten?

Der neue Bayern-Vorstand Oliver Kahn merkte in Sport-Bild dazu an, dass Torhüter „generell, wie ich auch selbst gezeigt habe, natürlich bis ins hohe Alter spielen können“. Allerdings sei es „eine große Herausforderung, das hohe Niveau zu halten“.

Die Bayern stecken in einer Zwickmühle. Sie würden den Weltklassekeeper Neuer sehr gerne behalten - aber eben nicht zu lange, da in Alexander Nübel von Schalke 04 der Nachfolger schon verpflichtet wurde. Was also tun, da Neuer ebenso wie Thomas Müller auch „Führungsspieler und Identifikationsfigur des Klubs“ (Kahn) ist.

Bayern wollen keine Preise drücken

Die Bayern hatten bereits angekündigt, die Coronakrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Probleme „jetzt nicht ausnutzen“ zu wollen, um verdiente Spieler wie Neuer „im Preis zu drücken“, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Münchner Merkur und der tz betonte. Es würden weiter die Angebote gelten, die der Klub vor der Krise unterbreitet habe.

Müller hat in dieser Woche bereits einen neuen Vertrag bis 2023 unterschrieben - ebenso wie Trainer Hansi Flick. Neben Neuer laufen noch bei David Alaba, Jerome Boateng, Javi Martinez, Thiago und Sven Ulreich die Verträge 2021 aus. Bei Thiago seien nach kicker-Informationen die Gespräche aber bereits „sehr weit fortgeschritten und allenfalls noch Kleinigkeiten zu klären“.

Davon ist der FC Bayern mit Neuer anscheinend noch weit entfernt. Lothar Matthäus erwartet nun von Neuer im Poker ein Entgegenkommen. Der Kapitän solle „sich vor allem in diesen Zeiten daran erinnern“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne, „dass Dankbarkeit und Wertschätzung keine Einbahnstraßen sind“.

Wann geht's endlich weiter?

Die Fans interessiert derweil vor allem eines: Wann rollt in der Bundesliga endlich wieder der Ball? In der Woche nach Ostern will die Deutsche Fußball-Liga sich mit Politikern und Medizinern beraten, ob der Spielbetrieb im Mai wieder aufgenommen werden kann. Anschließend erfolgt am 17. April eine erneute außerordentliche DFL-Mitgliederversammlung, auf der die Liga un de Vereine über das weitere Vorgehen beraten. (dhe/sid)

 
 

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