FC Schalke 04: Sorgenkind Max Meyer hätte damit wohl nicht gerechnet

Max Meyer hatte den FC Schalke 04 verlassen und hatte vor der Saison bei Crystal Palace unterschrieben.
Max Meyer hatte den FC Schalke 04 verlassen und hatte vor der Saison bei Crystal Palace unterschrieben.
Foto: imago images / PRiME Media Images

London. Wie steht es eigentlich um Max Meyer? Diese Frage stellen sich einige Fans des FC Schalke 04, nachdem der Mittelfeldspieler die Königsblauen vor einem Jahr verlassen hatte.

Das Kapitel Max Meyer war beim FC Schalke 04 zum Ende der Saison 2017/18 mit einer Schlammschlacht geendet. Sein auslaufendes Arbeitspapier wollte er auf Schalke nicht verlängern. Das Vertrags-Theater hatten Max Meyer, sein Berater Roger Wittmann und der damalige S04-Manager Christian Heidel wochenlang in der Öffentlichkeit ausgefochten.

Max Meyer wollte Schalke hinter sich lassen

Am Ende stand für Max Meyer fest, dass er Schalke verlassen will. Er wollte nicht nur ein Gehalt, das Schalke ihm nicht bieten konnte. Der U21-Europameister von 2017 wollte den FC Schalke 04 hinter sich lassen und den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

Meyer hatte schließlich eine überzeugende Saison beim FC Schalke hinter sich. Der damalige Coach Domenico Tedesco hatte Meyer zum Sechser umgeschult. Auf seiner neuen Position blühte er förmlich auf und hatte mit starken Leistungen einen großen Anteil an der Schalker Vizemeisterschaft.

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Topclubs wollten Meyer nicht

Arsenal, Atletico Madrid, AC Mailand – fast täglich kursierten im vergangenen Sommer Berichte um ein angebliches Interesse eines europäischen Topclubs. Bei einem solch renommierten Verein hätte Meyer nur zu gerne unterschrieben.

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Was dann jedoch passierte, hätte Meyer sich nun wahrlich nicht so vorgestellt. Wochenlang suchte er nach einem neuen Arbeitgeber. Doch den gesamten Juli blieb er vereinslos. Fest stand: Eine Vorbereitung wird Meyer mit seinem neuen Verein nicht mehr absolvieren können.

Meyer zu Crystal Palace

Anfang August landete er dann bei Crystal Palace – einem Verein, der seine vorherigen fünf Premier-League-Saisons jeweils zwischen den Plätzen 10 und 15 abgeschlossen hatte.

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Vom Europapokal ist Crystal Palace meilenweit entfernt. Wie ein Karrieresprung mutete Meyers Unterschrift bei Crystal Palace daher beim besten Willen nicht an.

Meyer mit Problemen bei Palace

Sein Start beim Club aus dem Süden Londons war sehr holprig. Zunächst saß Meyer nur auf der Bank. Wenn er kurz vor Schluss eingewechselt wurde, stellte Trainer Roy Hodgson ihn dort auf, wo eine Lücke zu füllen war: mal im offensiven Mittelfeld, mal im defensiven Mittelfeld, mal auf dem linken Flügel.

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Meyer fand bei Crystal Palace nie seinen Platz in der Formation. Und so schwierig der Start für Meyer bei seinem neuen Club war, so schwierig tat Crystal Palace sich zu Saisonbeginn. In den ersten zwölf Saisonspielen kassierte die „Adler“ acht Niederlagen.

Zum Ende der Hinrunde biss Meyer sich dann in die Startelf. Vom 11. bis zum 19. Spieltag stand er jeweils in der Anfangsformation – meist im linken Mittelfeld. Meyer schaffte es jedoch nicht, sich nachhaltig für einen Platz in der Anfangself zu empfehlen.

Als Meyer fehlte, lief's bei Palace

In der Rückrunde wurde er in sechs Spielen gar nicht erst berücksichtigt, in sieben weiteren Spielen wurde Meyer nur kurz vor Schluss eingewechselt. Seine Saisonbilanz: 29 Liga-Einsätze. Ein Tor. Drei Vorlagen.

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Was Meyer zu denken geben könnte: Ausgerechnet in der Rückrunde, als Meyer kaum noch zu Einsatzzeiten kam, ging es bei Crystal Palace bergauf. Mit 30 Punkten war Palace das siebtbeste Rückrunden-Team. In der Rückrunde holte Palace vier Punkte mehr als Tottenham und nur zwei Zähler weniger als Chelsea oder Arsenal.

 
 

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