Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Schubert fordert Nübel zum Stammplatz-Duell heraus – „Will die Nummer 1 werden“

Duell ums Tor beim FC Schalke 04: Markus Schubert (l.) fordert Alexander Nübel heraus.
Duell ums Tor beim FC Schalke 04: Markus Schubert (l.) fordert Alexander Nübel heraus.
Foto: imago images / eu-images

Gelsenkirchen. Bei der U21-Nationalmannschaft folgt Markus Schubert im Tor auf den altersbedingt ausgeschiedenen Alexander Nübel. Beim FC Schalke 04 soll es bald genauso sein – jedenfalls, wenn es nach Schubert geht.

Beim FC Schalke 04 steht der 21-Jährige, im Sommer von Dynamo Dresden verpflichtet, noch hinter dem ein Jahr älteren Nübel. Beide gelten als große Torwart-Talente – auf S04-Trainer David Wagner könnten schwere Entscheidungen zukommen.

FC Schalke 04: Schubert fordert Nübel zum Stammplatz-Duell

Noch ist Nübel die unangefochtene Nummer 1 im Kasten der Knappen. Doch Markus Schubert macht gegenüber der „Sächsischen Zeitung“ klar: „Ich will auf Schalke irgendwann die Nummer eins werden, das ist mein Ziel.“

Ob ihm das gelingt, weil Alexander Nübel den Rufen des FC Bayern München folgt und zum Rekordmeister wechselt, oder weil er sich im Zweikampf auf schalke durchsetzt, ist ihm dabei egal. „Ich bin da, um mich mit Leistung anzubieten. Was Alex macht, kann ich nicht beeinflussen, er ist ein toller Typ, mit ihm komme ich gut klar“, so Schubert.

Das zweite große Ziel des gebürtigen Freibergers: Olympia 2020. Bis dahin will er die feste Stammkraft im Team von U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz sein.

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Markus Schubert: In Dresden zum Hassobjekt geworden

Bei seinem Ex-Verein Dynamo Dresden ist Schubert dagegen eine „Persona non grata“ geworden. Ähnlich wie Manuel Neuer beim FC Schalke 04 war Schubert in Dresden ein großer Dynamo-Fan, stand jedes Spiel im berüchtigten K-Block. Der Wechsel nach Gelsenkirchen nahmen ihm die Fans sehr übel.

Sie reagierten bereits auf das Transfergerücht mit Pfiffen, Hass, Beschimpfungen. Markus Schubert verstehts: „Ich weiß, wie man als Fan tickt, ich bin ja selbst einer. Deshalb konnte ich das gut einschätzen“, meinte er und gab zu: „Trotzdem hat es mich natürlich verletzt.“

 
 

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