Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Marketingchef Alexander Jobst schlägt Alarm: „Das Produkt, das wir anbieten, stimmt einfach nicht“

Alexander Jobst (r.) im Gespräch mit dem neuen Sportvorstand des FC Schalke 04, Jochen Schneider.
Alexander Jobst (r.) im Gespräch mit dem neuen Sportvorstand des FC Schalke 04, Jochen Schneider.
Foto: imago/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Trotz Trainerwechsel: Die Stimmung beim FC Schalke 04 bleibt am Boden. Tabellenplatz 15, Abstiegsnöte und eine schallende Ohrfeige zum Abschied aus der Champions League – nichts läuft rund beim S04.

Das weiß auch Alexander Jobst. Der 45-jährige Marketingvorstand des FC Schalke 04 schlägt nun Alarm: „Das Produkt, das wir anbieten, stimmt einfach nicht“, sagt er der WAZ.

FC Schalke 04: Alexander Jobst warnt: „Sind auf internationales Geschäft angewiesen“

„Wenn wir einen Vergleich aus der Automobilindustrie nehmen, dann muss man feststellen: Die Karosserie ist schick lackiert, das Design stimmt, der Komfort ist top, die Navigation ist eingestellt. Nur kommen wir nicht von der Stelle, weil der Motor stottert. Und das müssen wir ändern.“

Klar ist: Die Änderungen müssen schnell durchschlagen – das Worst-Case-Szenario Abstieg schwebt wie ein Damoklesschwert über Gelsenkirchen.

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Dabei sollte der FC Schalke 04 in ganz anderen Sphären der Bundesliga unterwegs sein.

„Wir sind mit unseren Strukturen im Verein auf das internationale Geschäft angewiesen. In einem Zeitraum von fünf Jahren sollten wir drei, vier Mal international dabei sein. Sonst funktioniert es in diesem harten Geschäft wirtschaftlich nicht“, so Jobst im WAZ-Interview.

Schalke international: Letzter Strohhalm DFB-Pokalsieg

Für einen Startplatz im internationalen Fußball in der kommenden Saison muss sich Königsblau jedoch sehr lang machen. Über die Bundesliga ist eine Europa-Qualifikation bereits rechnerisch ausgeschlossen – letzter Strohhalm bleibt ein Sieg im DFB-Pokal.

Was Jobst als traurigsten Moment seiner Schalke-Zeit nennt und was er von Huub Stevens erwartet, kannst du hier auf WAZ.de nachlesen. (dso)

 
 

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